Es gibt das Evangelium und das Problem, man kann nichts anderes aussagen als das. Es gibt sonst keine Aussage, weder wahr noch falsch, unentscheidbar. Man kann sich aber für das Evangelium entscheiden. Wenn St. Stephanus in seinen letzten Worten sagt: Ich sehe den Himmel offen, meint das, eben dieses Evangelium. Man sieht den Himmel offen im Evangelium.Es lasst sich nichts aussagen, weil "Des Menschen Herz plant seinen Weg, / doch der Herr lenkt seinen Schritt." Spr 16,9 Der Schritt der Bibel geht in Richtung Evangelium, also in die Christozentrik und das muss man verstehen, dass es keine Aussage gibt, als die heilige Kommunion; das Wort Gottes und das ist im Evangelium transzendent und immanent. Deswegen, ich halte auch den Ritus des zweiten Vatikanischen Konzils als etwas ganz wunderbares, etwas von Gott in inniger Liebe geschenktes. Es liegt nicht an einem selber."Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?" Lk 1,43
Gott zweifelt nicht.
Man hat dann aber immer die Frage: Wer ist wie Gott? Man könnte aber auch sagen. Gott zweifelt nicht an seinem Sohn, da er die Liebe ist, so der Vater selbst die Gerechtigkeit und beide zusammen als Frucht ein Erbarmen aufweisen. Dann hat man eigentlich diese Sicht eines Hans Baum (Buch: Apokalyptische Frau aller Völker), wie auch den Antipart, wo der Zweifel die Angst schürt, als den Kopf der Schlange. Mir ist das halt zu steril, dieses Verständnis. Es setzt Grenzen, wie der Demiurg. Wenn man sagt, Gott zweifelt nicht, hat man damit jedoch einen Grundbaustein, der dann wohl einen Eckstein in sich birgt, also eine Wandlung; und dann diese Freiheit der Kinder Gottes. Frei von Zweifel und dem Weg des Lebendigen folgend. Diese Freiheit ist wichtig, da Jesus als Erlöser kam und die Sakramente spendete. Wenn man das Geheimnis der Beichte betrachtet, so räumt Jesus jeden Zweifel aus und vernichtet die Werke Satans. In jeder Form der Angst, kann Jesus somit stärken. Auch in Krankheit, spendet die Kirche ein Sakrament, welches die Angst nimmt, die Zweifel ausräumt. Das ist insofern interessant, weil ein Mensch der in wilder Ehe lebt, beichten geht, dieser Sünde bewusst ist und sie nicht ablegt vor dem Herrn, keine Loslösung von den Sünden erhält, aber danach eine Krankensalbung wünscht und sagt: Er habe das Leiden angenommen, begeht eine Verfehlung.