"Gib Raum der Taube", diesen Vers aus einem alten Gebetsbuch kenne ich von P. Benno. Eine Weisheit, den Heiligen Geist nicht zu betrüben!"Jedem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert dem wird nicht vergeben.“ (Lk 12,10)und"Achte auf ihn und hör auf seine Stimme! Widersetz dich ihm nicht! Er würde es nicht ertragen, wenn ihr euch auflehnt; denn in ihm ist mein Name gegenwärtig." Ex 23,21Und die Nächstenliebe ist das, was da entspringt und wir haben den Geist zur Unterscheidung der Geister. Wenn wir also beten, dass der Wille Gottes geschieht, dann durch den Heiligen Geist. Wer also den Heiligen Geist hat, ist nicht einsam, aber er flieht vor der Falschheit. Vgl. Weish 1,5.
So klein man sich auch macht, man wird nicht weniger. Man fällt immer wieder auf seine eigenen Gründe zurück. Der Vorsehung zu genügen. Vorsehung bedeutet, voraus zu schauen. Im Stand der Gnade leben und voraus zu schauen. Propheten gibt es nicht mehr, aber es gibt das Apostolat.
Pythagoras als dionysischer Musiker? Hätte er Dithyramben verfasst? Zumindest wäre damit eine der Regeln an seine 300 Schüler zu erklären, dass man sein Spiegelbild nicht bei Kerzenlicht ansehen solle.
Die Frage ist nämlich insofern interessant, weil Pythagoras Zoroaster begegnete und Richard Strauss die Inspiration Nietzsches aufgriff und dazu zu sagen, dass dieses Werk die ganze Melancholie der Zeit in der es komponiert wurde, aufgriff. Wie kam es zu diesem Sprung von Pythagoras zu Aristoteles: „Dass alle genialen Menschen Melancholiker seien".