Das zerknirrschte Herz halte ich für eine MärSelbstgeiselung die der Selbstsucht ähnelt. Eine gute Beichte, wenn einem der Geist zu verstehen gibt, dass man sich selber nicht mag. Vor allem ist dieses Selbst, unzulänglich. Ohne Jesus vermögen wir gar nichts, er ist das Licht der Welt, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ich denke das zerknirrschte Herz kommt im alten Testament vor, Jesus spricht von knirrschenden Zähnen. Der Papst hat recht, der Heilige Geist baut uns auf, wenn er uns braucht. Er lässt ältere Menschen lange leben, wenn sie beten. Gott braucht Beter! "Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen." Mt 11,28Depression kommt niemals von Gott.Der Papst denkt über das Jahr der Barmherzigkeit nach. Es ist eine Tugend, so wie Nächstenliebe allgemein. Wenn P. Pio den Herrn vom Kreuz helfen will, tut er das nach bestem Wissen und das Gebet war seine Stärke, der Beichtstuhl war seine Stärke. Das Gute hat er behalten und doch hielt er sich selbst für den größten Sünder. Es ist ja nur Gott gut. Gott baut uns auf und besonders in den Sakramenten ist er gegenwärtig! Weil ohne ihn kann man sich nicht einmal gut fühlen und so ist er auch bei uns, wenn wir uns nicht gut fühlen. Meistens liegt es aber an einer fehlenden Beichte.Die Frage ist sicher, was die Weisheit des Alten Bundes taugt. Ohne Christus, gar nichts, weil Jesus schon vor Adam war und da hat es noch gar kein Altes Testament gegeben. Folgendessen hat er es erfüllt, wie nur Jesus etwas erfüllen kann. Der Herr der Geschichte, der Sünden vergeben kann."Jedes Tal soll sich heben, / jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, / und was hüglig ist, werde eben." Jes 40,4"Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt." Joh 1,29
Den Geist Gottes in allem zu bemühen, ist auch nicht ratsam. Wir wissen, der Tröstergott spendet uns Gnaden, aber wenn wir uns den Trost entziehen, wachsen wir im geistigen Leben. Sicher, Gott ist gerecht und gibt einem den Trost, nur dann haben wir ihn schon erhalten. Das Gleichnis vom Armen Lazarus zeigt uns, dass es klüger ist, den Trost in der Ewigkeit zu empfangen. Das himmlische Erbe. "Selig, die arm sind vor Gott; / denn ihnen gehört das Himmelreich." Mt 5,3Geistlich arm (Laien), geistig arm - ich denke die Armut im Geiste bedeutet eben sich dem Trost Gottes auszuliefern und zu sagen "dein Wille geschehe". Wenn wir also fragen, warum wir nicht reich sind, nun, das Gute vom Nächsten zu begehren ist Neid. Freilich, man kann schon etwas sagen. Man kann sagen: Wenn all jene es geschafft haben, lass es mich auch schaffen; aber man entzieht sich den Trost (für die Ewigkeit). "Wenn ihr euch aber vom Geist führen lasst" Gal 5,18 oder "Lasst euch vom Geist leiten" Gal 5,16 Diese geistliche Leitung ist sehr wichtig, auf den Geist der Gemeinde zu hören und "Gebt dem Teufel keinen Raum!" Eph 4,27 meint "Gib Raum der Taube."