Man muss also die Kugel ganz verstehen. Man kommt bei der mythologischen Betrachtung lediglich zu einer naiven Sicht. Was ist die Moral der Kugel? Sie hat den Anschein eines Systems, weiters birgt ihre Moral ein Gewicht. Stellen wir uns die Sonne vor, kann man die Kugel als eine Wesenheit beschreiben, mit bestimmten Eigenschaften in einer Koinzidenz zu einer Fläche. Außerdem kann man mit ihr Mathematik betreiben wie mit einem Würfel. ZB. könnte die Kugel des Sisyphos einem Quadrat entsprechen, wäre der Kreislauf nicht gegeben, welchen er vollzieht. Man kann sich den Kreislauf der Sonne vorstellen, als christozentrische Wesenheit, den Mond als Limbus. Es wäre einfacher das Wesen als Kugel zu verstehen, ja. Besonders nämlich schön, bei dieser Betrachtung sind die Worte Jesajas über das, was er über Sonne und Mond schrieb; erinnert vielleicht an den Sonnengesang von Franziskus."Bei Tag wird nicht mehr die Sonne dein Licht sein, und um die Nacht zu erhellen, scheint dir nicht mehr der Mond, sondern der Herr ist dein ewiges Licht, / dein Gott dein strahlender Glanz." Jes 60,18-19Die Kugel hat keine Grenzen, sie ist grenzenlos. Das Ding an sich, nach Kant.
Wenn man Menschen Freiheiten zugesteht, werden sie dankbar. Das war vermutlich auch einer der Anhaltspunkte der Habeas Corpus Philosophie. Dass man versucht hat, einen besseren Menschen zu machen. Den wichtigsten Anhaltspunkt sehe ich eigentlich in der Religionsfrage, die auch die Gretchenfrage genannt wird. Wie haltest du es mit der Religion? Auf ihr basiert quasi auch die Unschuldsvermutung, dass man dem Menschen frei stellt, seine mea culpa zu bekennen, als das Glaubensreferat des guten Willens und folglich auch der guten Sitten. Erbschuld ist ein Begriff, der in der Habeas Corpus Definition keine Bedeutung hat. Das macht aber auch das Erbrecht schwerer.