"Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen", forderte Albert Camus. Absurdität ist wie der Surrealismus; es sind die Bärendienste des Sisyphos, die ihm Zuspruch bieten, wie der Skarabäus der Ägypter, als ein Sinnbild des Sonnenkreislaufs. Ein an der Oberfläche kratzender Schwerpunkt, als eine Kugel (Kugelmenschen - Symposion). Das Spannende ist natürlich auch das Weltbild als eine Kugel. Wozu braucht man das Weltbild als Big Picture? Es ist halt dieses größer werden, diese Erdexpansion, die einen Skarabäus auszeichnen, Entropie. Hingegen Sisyphos vom ewig gleichen absieht, ihm gleich zu werden. Sisyphos verfällt in eine Gemütsruhe, eine Eudämonie, wobei diese in einem Fatalismus koinzidiert. Die Wiederkehr des ewig gleichen, wie sie Nietzsche darlegt, macht dabei eine Wendung vom Nihilismus, zu einem Fatalismus. Aussagen wie "Rex non moritur" (der König stirbt nicht) wäre ein Fatalismus ohne der Richtungsweisung - unter dem Schein des Rechts (Sub colore iuris). Also, indem der Weg nicht fertig ist, die Kugel des Sisyphos das Bild nicht vollendet hat, ist es ihm surreal. Er benötigt das Ganze, wo dieses mehr als die Summe seines Einzelnen ist (Aristoteles). Das ist die eigentliche Frage, bei dieser Metaphysik des Sisyphos, wo er sein Ganzes hält und das Ganze ist dann die Kugel, das Gewölb. Gleiches hat man eigentlich auch bei Diogenes in seinem Fass, welcher zum König sagt, dass er aus der Sonne gehen soll; der Skarabäus. Diogenes lebt also in diesem hohlen Treiben, wie Sisyphos und zugleich als Abmahnung, dass es unter der Sonne keine Erkenntnis gibt; sprich Sokrates. Das ist eben das, dass man nur durch Einsicht wahres Wissen lehren könne. Also erst, wenn man die Kugel bewegt hat, perpetuiert diese im schönen Schein.