Einer Privat-Offenbarung nach tragen die Engel alle das Anlitz Christi und wir werden sein, wie die Engel. Im Judentum wird St. Michael als der Engel des Angesichtes genannt oder als Chronist der Weltgeschichte. Also einem Chronisten möchte ich da nicht begegnen, sondern mich an die Liebe Gottes durch Jesus Christus anschmiegen, denn er alleine ist das Tor zum himmlischen Vater und nicht der Chronist und das Anlitz voll Blut und Wunden, kann man hier nicht als ein Argument ansehen, sondern man hat die Leidenswerkzeuge Jesu beschrieben und nicht sein Anlitz, denn die Bibel nennt hier den Psalmisten, der sein Anlitz hart wie Kiesel macht und so Kieselengel, welche die Gräber beschauen; es wäre ein Abglanz.Ein Grundproblem der Logik. Ein Ebenbild ist kein Abbild.So benutzt der hebräische Originaltext keineswegs das Wort "tmuna" für Bild, Abbild oder Ebenbild. Der verwendete hebräische Begriff lautet "zelem" bzw. "be zelem", was "Schatten" bzw. "im Schatten" bedeutet. Damit wird eine dem Menschen eigene Gottesnähe verstanden, der im göttlichen "Abglanz" erschaffen wurde.Zuletzt stellt sich dann die Frage: Wer ist wie Gott? Als Resumee.

Das Urteil Jesu über den Täufer"Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt? Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung?" Mt 11,7-8(vgl. "Ja, er ist Elija, der wiederkommen soll." Mt 11,14)