Das Menschenbild ist das, eines guten Menschen, der dann hilft, wenn man die Hilfe braucht. Beim barmherzigen Samariter sieht man es, ebenso wie bei den Pythagoreern. Es ist eine Brüderlichkeit vorhanden und Österreich, Wien hat viele Kirchen, welche die römisch/katholische Kirche hierzulanden ausmachen. Kritik habe ich an der Aushängung von Sr. Faustina Bildern in Kirchen oder dem Kreuz von San Damiano. Das ist nur Eitelkeit, aber ich kann damit leben, ebenso wie es eine Gemeinschaft der Heiligen gibt und dazu auch die Klarheit von Dogmen, insbesondere dessen, dass es außerhalb der römisch/katholischen Kirche kein Heil gibt. Das heisst aber nicht, dass man da nicht auch Hilfe braucht. Das ist eine andere Qualia, eine andere Beschaffenheit und man hat hier auch das Patronat von St. Michael, als den Patron sogar der Soldaten, sogar der Schneider, vgl. Papst Pius X. - mit Namen Sarto, Schneider. Gibt alles, aber klar, in den Himmel kommt nur, wer den Namen des Herrn Jesus Christus bekennt. Darüber gibt es keine Diskussion, weder mit A, noch mit B und die Imagery Debatte ist hinsichtlich bekannt. Es ist eine Gnade an Jesus zu glauben und eine noch größere Gnade, im Schoß der Kirche sein zu können, noch höher, an den heiligen Messen teilnehmen zu dürfen, oder noch höher, den Allerhöchsten empfangen zu dürfen. Der Wille des Menschen begnadigt ihn, den Himmel in Empfang nehmen zu können.

Der Mystiker ist einer der Sinnenwelt. Nietzsche geht da noch weiter, indem er schreibt, dass er Ideale nur mit Handschuhen angreift und vielleicht hatte er dabei Mechthild von Hackeborn, die deutsche Mystik im Auge. Das Problem ergibt sich auch bei Meister Eckhart. Dabei denke ich nicht, dass Ideale zu einer Form der naiven Kunst gehören. Sie bergen mehr eine Art der Hoffart und der damit einhergehenden Bärendienste oder Leidenschaft. So wie die Liebe zum Schicksal, die Nietzsche als Amor Fati wähnt, im Gegensatz zur Vorsehung. Die Vorsehung beschreibt dann die Metaphysik, als Scholastik, als das Werkzeug des Verstandes, frei nach dem Roman - Der Graf von Monte Christo. Dh. nach Kant: Habe Mut dich der Metaphysik zu bedienen. - Das Gleiche betrifft dann auch die sogenannten Privatoffenbarungen. Wir haben da Erscheinungen, Fatima und das Sonnenwunder, Lourdes und vieles mehr. Dazu gibt es auch die Aussagen von Heiligen, Einsichten und das kann man zurückführen, bis auf die Apostel. Das Evangelium bezieht sich auf die Realpräsenz Christi. Vielleicht ist das der Unterschied zur Präsenz, wo nur Gott heilig ist und der Heilige dessen Anschein verliehen bekommt, doch hat der Herrgott selber seine Heiligen gemacht und nur er ist heilig, während hinzu dann der Begriff der Seligen kommt. Selig, wer auf das Wort des Herrn vertraut und seinen Verlautbarungen folgt. Die Sinnlichkeit ist auch hier auf das Ohr gerichtet, das Gott dem Menschen eingepflanzt hat. Vgl. Ps 40,7 . So ist der Mystiker ein Hörender. Nun, wie jeder welcher das Evangelium hört und dann gibt es die eigene Position des Menschen, der sich als Kreatur begreift und Einsichten teilt, wie das die Mystiker tun, als Weisheit, als abstrakter Wunsch nach Willen.

Padre Pio hatte die Gabe der Seelenschau. Ein Priester, der so nahe, 30km weit von dem Erscheinungsort des Erzengel Michael gelebt und gewirkt hat. An einem Ort, wo St. Michael viermal erschienen ist. Maria wird als die göttliche Vier bezeichnet. Maria, die Königin der Engel, die Königin des Karmel.

Die Kontemplation, wo Jesus sagt: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe. In diesem Frieden ruht die Auferstehung.

"Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben." Joh 10,27-28