Die Problematik ist freilich in der Imagery Debatte zu suchen; Descartes, weil es eine Abbildtheorie ist. Im Sinne von Gustave le Bon wird dabei ein Bild der eigenen Natur entworfen. Es ist einfach ein Problem, das bei Bildern entsteht. Dann hat man dieses Problem da:"Der Schnitzer misst das Holz mit der Messschnur, / er entwirft das Bild mit dem Stift / und schnitzt es mit seinem Messer; er umreißt es mit seinem Zirkel / und formt die Gestalt eines Mannes, das prächtige Bild eines Menschen; / in einem Haus soll es wohnen." Jes 44,13Das ist sehr wichtig, in der Betrachtung der Imagery Debatte vom Standpunkt Descartes, wo sich ein Homunculus ergibt. Also ein Golem, Frankenstein oder vielmehr wird einer toten Masse Leben eingehaucht. Es ist ein Totpunkt am Ende der Erkenntnistheorie und das ist das Problem eines Philosophen. Goethe hatte sich dabei mehr an Farben orientiert, freilich schwammig, aber eben mehr Licht in all seinen Facetten. Die strengen Gesetze der Physik, geben jedoch den Dingen auch Gewicht, wie der Apfel der vom Baum fällt und das wiegt schließlich am Ende mehr, wie ein Mann, der versucht ein Bild aufzuhängen. Das Alte Testament ist ein Buch der Weisheit, so wie jede ausgeprägte Kultur ihre Einsichten in die Weisheit genommen hat. Der Idealismus ist eine Avantgarde, um die Speerspitze des Denkens zu erreichen, als ein Wetteifern, wobei das Verhältnis Hegels zu Fichte einen interessanten Stellenwert in der philosophischen Arbeit einnimmt, aber genug davon. Das wäre wie die Makroökonomie des Denkens und Fürwahrhaltens. Wichtiger scheint eher die Rolle der Bildung insgesamt, als eine Kausalität, die mit dem Seelenleben des Einzelnen einhergeht, frei nach Alfred Adler. Das Bild fällt, sobald seine Erkenntnisgrenzen erreicht sind. Es wird ausgeschöpft. Hin zu der Frage von Baitello Norval: Können Bilder Menschen fressen? Nietzsche hierzu: "Alle großen Dinge müssen zuerst furchterregende, monströse Masken tragen, um sich ins Herz der Menschheit einzuprägen." - Das Bild stirbt, der Wert seiner Erkenntnis fällt, wird überwunden und das ist auch sehr entscheidend bei der Imagery Debatte. Vom Standpunkt der Weisheit, kann man sagen, dass Gott die Welt gut erschaffen hat. Das geht auch zurück auf das Gebet: Komm Heiliger Geist und alles wird neu geschaffen. Die Erkenntnis stirbt, weil der Verstand darüber Herr wird. Vielleicht wie Don Quijote, der sich eine Windmühle nach der Anderen vornimmt. Wenn dann kein Wind mehr drin ist, kann man sagen sie ist überwunden.