Herculius ist eine interessante Figur der Geschichte, weil er in Carnuntum beim Heidentor die römische Tetrarchie verkündet hat. Zugleich ist aber nicht nur Carnuntum interessant, sondern ebenso auf der Vindobona, die Lourdesgrotte in Maria Ellend, vor der dieses zu lesen ist: Rex Regum, was soviel bedeutet wie Großkönig oder Kaiser. Ein ganz besonderer Ort des Friedens, sobald man diesen betreten hat. Insofern ist es eine Frage, ob Rex Regum auf dem Kreuz Jesu stand oder eben I.N.R.I. - Wir haben eine Übersetzung und auch die Lehre Christi, wo man einerseits weiß, dass das Heil von den Juden kommt und andererseits von der Kirche. Das sind also zwei Paar Schuhe, die in die selbe Ewigkeit gehen. Der längere Weg ist der, der älteren Brüder, das ist klar, aber die Israeliten kamen erst an ihrem Ziel an, als fast alle bereits gestorben waren und das sollte uns zu bedenken geben, bei diesen langen Wegen. Es ist schlimm, was uns die Geschichte da zeigt, vor gar nicht allzulanger Zeit und die Vermutung liegt Nahe, dass Satan sich da wirklich ausgetobt hat. So weiß man von Papst Clemens VI., dass er einerseits die Judenverfolgung wie auch die Flagelannten bereits 1349 verbot. Dh. wer dagegen handelte, wurde augenblicklich exkommuniziert. Deswegen hat man hier ähnliches, wie bei der Hexenverfolgung, dass dies dort besonders stark war, wo die Menschen vom Glauben abgefallen waren. Satan nützt immer seine Gelegenheit.Der lange Weg, die langen Haare (vgl. 1 Kor 11,15) auf den Christus-Darstellungen und dann der lange Text: I.N.R.I oder eben Rex Regum. Die Imagery Debatte hatte seit der griechischen Antike immer wieder die Gemüter erregt und war sicherlich auch ein Mitgrund für den 1. WK, durch das Manifest der 93.So haben wir bereits in der ionischen Aufklärung diese Sicht der Dinge: „Wenn Kühe, Pferde oder Löwen Hände hätten und damit malen und Werke wie die Menschen schaffen könnten, dann würden die Pferde pferde-, die Kühe kuhähnliche Götterbilder malen und solche Gestalten schaffen, wie sie selber haben.“ XenophanesChristus wurde wie man heute weiß, von den ersten Christen auch mit einem Eselskopf dargestellt, was als Zeichen der Schande gelte, aber das ist schwer zu sehen. Man kennt die Umstände nicht.Als Papst Benedikt XVI. in Altötting bei der Standuhr ankam, sagte er, dass er den langen Weg gehen wolle. Ein paar Jahre darauf trat er zurück. Nun weiß man aber auch, dass bspw. in einem Franziskanerkloster bei einer solchen Standuhr der Vers steht: Eine von ihnen wird die deine sein. - Damit ist nicht die große Liebe gemeint, als die Ehe, sondern schlichtweg die Stunde des Todes und Pater Pio starb denke ich gegen halb drei Uhr morgens. Diese Zeit sieht man noch festgehalten im Museum in San Giovanni Rotondo.Jesus hat die Sicht gar nicht, er sagt, geht den schmalen Weg, der Breite führt ins Verderben. Es ist halt eine Crux. Im Zeichen der Wissenschaft, sieht man das halt und es ist eine heilige Wissenschaft, als eine der Gaben des Heiligen Geistes.