Der Stephansdom als Wallfahrtsort, wie Mariazell. Folgendessen auch mit den selben Ablässen?Ein vollkommener Ablass muß von Päpsten bestimmten Orten zugesprochen werden, wie in Mariazell durch Papst Bonifaz IX..Es gibt allerdings eine Ausnahme, die himmlische Basilika, die als Kirche gilt und als Einzige nicht von Menschen geweiht worden ist, sondern durch den Erzengel Michael. Auch hier gibt es eine Gravur in Stein, welche die Vergebung der Sünden schenkt, wie das ein Priester tut. Freilich gilt dasselbe nicht als ein Ablass, aber es handelt sich auch hierbei um einen Wallfahrtsort mit eben diesen Gnadenprivilegien.Die Frage, die sich stellt ist, ob 1344 ein Jubeljahr war. Es war das Jahr in dem Brigitta von Schweden entschlief. Gemäß dem alten Testament wäre 1300 und 1349 ein Jubeljahr gewesen. zB. 1349 - Papst Clemens VI. verbietet das Flagellantentum. Nach dem Jahr 1300, wo das erste Jubeljahr ausgerufen wurde, mit eben einem solchen vollkommenen Ablass (von verdienten Sündenstrafen), kam erst wieder das Jahr 1400 als das nächste Jubeljahr. 1400 - Der inhaftierte englische König Richard II. von England wird ermordet. (Nachfolger von Löwenherz)Und dann hat man aber im Laufe der Geschichte, vermutlich so ab dem Jahr 2000 herum entschieden, dieses Jubeljahr frei zu definieren. Als Frage gilt vielleicht grundlegend: Wie kam der damalige Papst Bonifatius VIII. auf die Idee von siebenmal sieben Jahren auf 100 Jahre zu schließen? Papst Benedikt XVI. hätte es wahrscheinlich als Kreationismus bezeichnet. Ist aber schwierig, da haben wir Levitikus 25,8-13 als das Jubeljahr und dann auchFolgendes gilt für die Leviten: "Mit fünfundzwanzig Jahren und darüber ist jeder verpflichtet, am Offenbarungszelt seinen Dienst zu tun. Mit fünfzig Jahren endet seine Verpflichtung und er braucht keinen Dienst mehr zu tun;" Num 8,24-25 Nehmen wir an, das Alte Testament sei ein Buch der Weisheit, kein Evangelium weit und breit, keine frohe Botschaft, aber ein Jubeljahr. Der Tabernakel gilt als das Offenbarungszelt des Neuen Bundes. Der Ort, an dem Gott sein Zelt aufgeschlagen hat. Der Gottesdienst ist ja weiterhin ein Leben lang beständig, aber es sind eben die Gnaden, welche dieser Zeit von 25-50 Jahren nahe liegen. Also, es spielt sich in dem Zeitraum ab, 25-50, dazwischen liegt dann die 35.