Kann man sich innerhalb der Fußnote eines Briefes auf eine Präambel beziehen? So wie: Nach bestem Wissen und Gewissen. M.E. schwierig innerhalb einer demokratischen Verfassung; da Gewissensfreiheit nach Habeas Corpus. Man kann Habeas Corpus generell weglassen, ist aber schwierig. Ein Staat bekennt sich dazu, wenn er bspw. eine Impflicht einleitet, denn der Staat haftet quasi für den unversehrten Leib, uA. auch wegen "mein Leib wird in sicherer Hoffnung ruhen; denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis, / noch lässt du deinen Frommen die Verwesung schauen." Apg 2,26-27 . Dabei denke ich mir, man kann sich nicht die Rosinen aus dem Kuchen holen und sich dabei lediglich auf einen Teil der Habeas Corpus beziehen, weil hier in diesem Fall, die Gewissensfreiheit auf dem Geheimnis der Beichte beruht. Man geht a priori davon aus. Man kann auch das Land mit Naturvölkern ausfüllen, aber die Geschichte bezieht sich dennoch auf die Bibel, sonst müsste man zwei Jahrtausende revidieren, was nicht geht.

"dem Toten versag deine Liebe nicht!" Sir 7,33btw. vor der Menschwerdung Gottes waren die Toten noch im Reich des Todes, von dem Christus am dritten Tage auferstand. Diese Limbusbetrachtung ist schwierig, wenn man die Toten ihre Toten begraben lassen solle. vgl. "Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes!" Lk 9,60 und "Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes." Lk 9,62Weisheit ja, aber die haben die Naturvölker auch, frei nach Papst Benedikt XVI.Insofern: "Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?" Lk 24,5

Das ist ein schönes Lied: "du schreitest über Löwen und Nattern, / trittst auf Löwen und Drachen." Ps 91,13

Das ist halt dann die Theodizee, wo der Mensch erschaffen wurde, um der Sünde Los.

Vor allem um den Preis der Erkenntnis; jenseits von Gut und Böse und dann ist die Frage: Welcher Heilige ist wie Gott? Dann hat man die Antwort: Die Gemeinschaft der Heiligen. Gesetzt den Fall, der göttlichen Komödie.

Und Nietzsche stellt die Frage, nach dem "Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben" und dann steckt man in der Sinnkrise, aber global. Das meint nicht den Pessimismus, sondern den Fatalismus. Das Resultat ist dann ein Zerissener; ein Dionysos-Kult. Es sei denn, man besucht jeden Sonntag und Feiertag die hl. Messe, um den Leib Christi zu empfangen und da kann man mit Recht fragen, ob man sich das vom Priester vorgetragene Evangelium auswenig merken solle oder einfach nur anbeten.

Die Frage ist dann, ob ein Wissender mehr hat, als ein Naturvolk. Dann hat man das Gleichnis vom Armen Lazarus und vielleicht ist man selber so ein armer Lazarus. Das Problem mit dem Lazarus ist nur, dass er als Sohn des Abraham ebenso Fleisch von Fleisch ist und nicht Geist von Geist. Das ist aber das Problem an dem Gleichnis, das Jesus aus dem Geiste sprach.