Vergleicht man den Säulenheiligen mit dem römischen Terminus, hat man den selben Effekt. Latein wird als tote Sprache bezeichnet, weil sie Terminis birgt und Christus hat durch die Kreuzigung des römischen Terminus überwunden. Terminus wäre sozusagen der Grenzstein, die Grenze, der Grabstein. Man muss auch die andere Seite sehen, der Dichtkunst und ihrer Geschichte, wo nicht nur die Sprache als Magie bezeichnet wurde, sondern auch in Dichtung Terminis erkennbar wurden. zB. das türkische Liederbuch und auch die asiatische alte Schule der Dichtkunst. Da haben wir zum Einen diese Grenzsteine und dann zum Anderen erinnert es auch an Runen, Steine. Jesus bezieht sich ebenso auf Steine, zB. den Eckstein, den die Bauleute verworfen haben und welcher eben zum Eckstein wird. So wird heute der Eckstein als das zentrische Bauelement der Kirche bezeichnet.

Der hl. Paulus betrachtet das aus einem interessanten Winkel. Er bezieht sich darauf, dass der Buchstabe tötet und meint hingegen, dass nur der Geist lebendig macht. Das sind zwei Aspekte in seiner Betrachtung. Er wusste, dass er ein Mörder war, weil er den Mord an Stephanus zu verantworten hatte. Diese Rückführung und die Flucht nach vorne, ein Getriebener und der Papst wähnte die Begrifflichkeit Heilige Unruhe. Freilich ist diese als womöglich paulinisch zu interpretieren, aber der Geist weht wo er will. Man kann nicht sagen hier oder da ist das Himmelreich. Es ist etwas Christozentrisches.

Das Papstwappen, mit der christozentrischen Sonne des Mittelalters.

Sein Vorgänger hinterlässt einen allzu prägnanten Fingerzeig auf den Limbus der ungetauften Kinder. Er wähnt es explizit, implizit gilt noch weiterhin der andere Teil des Limbus und sein Nachfolger, ein Jesuit mit der Sonne bekleidet. Also für mich, nicht ohne.

und dann noch diese Hinsicht auf Anna Katharina Emmerick. Sie schrieb über ihre Vision von der Hölle:"Ich hörte, daß Lucifer, wenn ich nicht irre, 50 oder 60 Jahre vor dem Jahre 2000 nach Christus wieder auf eine Zeitlang solle freigelassen werden." ... während ..„Papst Leo XIII. (gest. 1903) hatte einst nach der hl. Messe, als er gerade auf der untersten Stufe angelangt war und den Altar verlassen wollte, plötzlich eine Erscheinung. Er hörte deutlich zwei Stimmen: eine häßliche und eine milde. Die häßliche Stimme (die Stimme des Bösen) sagte: „Ich kann deine Kirche zerstören!“ Die andere Stimme (die Stimme Christi) antwortete: „Kannst du es? Dann geh’ und tue es!“ Satan: „Um dieses tun zu können, brauche ich mehr Zeit und mehr Macht!“ Christus: „Wieviel Zeit? Wieviel Macht?“ Satan: „75 Jahre brauche ich und eine größere Macht über all jene, die sich in meinen Dienst stellen.“ Christus: „Ich gebe dir die Zeit und die Macht. Tu’ was du willst.““