Mit dem Erscheinen Christi auf Erden, wurden die Propheten obsolet und statt ihnen traten Apostel auf den Plan. Apostel, das heisst übersetzt Bote und nichts Anderes sind auch die Engel. Sie waren es im Alten Testament und sie sind es im Neuen Testament. Engel kunden und Apostel tun es. Es ist kein Widerstreit zwischen beiden, denn Jesus brach das Brot, welches für die Engel und für die Apostel dasselbe ist. Die selbe Nahrung für die Ewigkeit teilen Engel und Menschen gleichermaßen und für die Liebe von St. Michael, hat Gott dem Menschen seine Freiheit gelassen, sich für oder gegen ihn zu entscheiden. Treue, Chronologie, Gott ist nicht eifersüchtig, aber er ist eifernd, denn sein ist die Ehre ewiglich!
Pythagoras - Ein in Ägypten ausgebildeter Priester, der auch Zoroaster oder Zarathustra traf. Er stellte für seine Schüler seltsame Regeln auf, uA. sein Spiegelbild nicht bei Kerzenschein des Nachts betrachten oder Brot solle man nicht brechen. Die Pythagoreer waren allgemein seltsam und erinnern vielleicht auch an die Samarither, die Jesus erwähnte. Konnte einer von ihnen seine Zeche nicht bezahlen, half ein Anderer aus. Jedenfalls hatte Pythagoras 300 Schüler. Der Erste, welcher als philo-sophos bezeichnet wurde, als Liebhaber der Weisheit. Betrachtet man hingegen Nietzsche, so war dieser ein ausgebildeter Philologe; was soviel bedeutet wie die Liebe zum Wort. Also, sprach Zarathustra zu Pythagoras.
Krieg, Erdbeben, Runen. Wotan, der Dichtergott, wo man heute noch vereinzelt bspw. in Süditalien Jupitersäulen sieht. Säulenheilige kommen mir dabei noch in den Sinn und die erste Marienerscheinung war in Saragossa, Spanien, Maria von Säule. Interessant hierbei ist eventuell der Apostel Johannes, den man so wie Jupiter dargestellt hat, mit dem Adler zu seinen Füßen. Der Monat Mai war früher der Jupiter-Monat und wurde der Marienmonat.
Ich gebe zu, dass mich der Gedanke an den Limbus beschäftigt, als womöglich zentrales Element des Mittelalters, wo Christus als eine Wesenheit der Sonne erkannt wurde. Diese Betrachtung sagt aus, dass hier bereits - der Name der Rose - Schriften über Platon - Höhlengleichnis bekannt waren und spekuliert wurden. Das Bild mit dem Wal ist womöglich ein Gleichnis von Jona und dem Wal. Jesus bezieht sich darauf, dass die Generation ein Zeichen fordert und das meint er, sei Jona (und der Wal). Das wäre dann ein Symbol für eben jenen Limbus, der die Seele verschlingt, als ein Zeichen der Gottferne, ohne Licht und ohne Jesus, der alle Menschen erleuchtet. Ein Ort der Gottferne und doch auch ohne dämonischer Qualen, was jedoch angesichts des Verlustes Gottes dem gleich kommt, es sozusagen keine Erleichterung wäre.