Teufelspredigten fallen max. unter Erkenntnistheorie. Mit Erkenntnis kann man halt nicht viel ausrichten. Der Teufel kann uns mit der Wahrheit genauso übers Ohr hauen. Das ist halt auch der Unterschied, dass während der hl. Messe der Priester das Evangelium liest, weil es sich dabei nur um eine Erkenntnis handelt, sondern das Wort des lebendigen Gottes und dann haben wir die Predigt, welche im Allgemeinen immer menschlich und allzumenschlich ausfällt, mit ihren Bemühungen, ihrem Bestreben, Einsichten und dann haben wir eben diese Vorträge, teils mit Erkenntnisgewinn aus Privatoffenbarungen bis hin zu Maria Valtorta und María von Ágreda. Weiters gibt es auch noch die Fürbitten und auch hier allem voran, die Messe, die für die Verstorbenen gelesen wird, zur Sühne für die verdienten Strafen im Fegfeuer, doch Ablässe erwirken im Allgemeinen die Sakramente, das Glaubensbekenntnis und dann gibt es auch noch die Erkenntnis, den Leib des Herrn anderen aufzuopfern. Insofern kann man auch Jakob Lorber zu diesen demagogischen Teufelspredigten wähnen, der sagte: Wo einst unter lauter Lügengeweben, die reine Wahrheit verborgen lag. Es ist halt die Frage, ob die Unruhe welche Erkenntnis dem Sauerteig beimengt, für den Frieden mit Gott zuträglich erscheint. Oft verführen diese Lamente in die Depression und machen dem Teufel die Scheunentore auf, der alle Eitelkeit in sich vereint.

Virgo Prædicanda: II. Gloria in excelsis Deo

In der Gnade liegt das Fundament des Glaubens, denn wir haben von Gott her den Frieden verdient und so sagt der Evangelist: Wenn Gott für uns ist, wer ist dann gegen uns?

Danke Jesus, denn durch deine Liebe haben wir die Liebe. "in deinem Licht schauen wir das Licht" Psalm 36,10