Gott hat die ganze Welt für jeden Einzelnen erschaffen und irgendwie müssen wir uns damit arrangieren. Man hat da meistens nicht mehr Möglichkeiten. Gott will, dass alle gerettet werden, ob arm ob reich. Er schaut nicht auf das Ansehen der Person. Da hat er an sich selber genug Ansehen, weil nur er gut ist und wir im Schatten seiner Heiligkeit uns zu bergen suchen, gleich in welcher Situation, er uns in seiner Liebe zuvorkommt. Das Einzige was er verlangt, ist einfach, dass wir in ihm bleiben, in seiner Liebe und die heilige Kommunion empfangen, die uns zu Kindern Gottes macht und die Kirche erlaubt auch nicht, dass wir uns überheben, das Gesetz übertreten, das wegen der Sünde in die Welt kam und in dem Moment wo man sich auflehnt, gegen die überaus strahlende Liebe Gottes, werden die Fesseln noch fester, wie Jesaja sagt. Also muss das ein ganz besonderer Gott sein, wenn er so erhaben ist, sogar dem Tod zu befehlen, dass er den Leichnam herausgibt, wie St. Michael beim Leichnam des Mose. Zitternd gehorcht das Licht dem Allerhöchsten, die Meere dürfen sein Wort nicht übertreten. Es gibt Starke, es gibt Schwache und doch liebt Gott jeden, so als hätte er Christus Jesus nur wegen ihm in die Welt gesandt. Es wird begreiflich, was ich sage und wer sich abwendet, liebt den Tod; mehr als die Gnade die ihm zuvorkommt. Wir haben alle nicht die Standhaftigkeit, sind alle nicht so resolut und so brauchen wir Fürsprecher, für einander, für die, für welche niemand eintritt, niemand betet. Die Vergessenen, die nur Gott haben und sonst niemanden. Gott gab uns ein Herz und wessen Herz sein Finger berührt, erweicht und es ist keine Schwäche, sondern die Stärke von Gott geliebt zu sein, schon vor der Zeit.

Man ist immer verloren, außer Gott zieht einem an sich. Jesus sagt selbst, dass wir ohne ihm nichts vermögen. Wir können nichts tun ohne ihn. Die Treue, dieser Aspekt des Vertrauens. Entschläft ein Mensch, worauf hat man dann vertraut? Er kehrt nicht wieder. Wenn man sein Vertrauen, seine Treue auf Gott gebaut hat, so hoffen wir wohl, dass er wieder kommen wird.

Und wenn man zum Tisch des Herrn gehen will und es fallt einem ein, dass man mit jemanden gestritten hat, dann soll man für ihn beten, bevor man den Leib des Herrn empfängt.

Die Versöhnung mit dem Herrn, durch den Empfang der Eucharistie, weil ja Jesus Christus dieses unsagbare Opfer der Versöhnung mit Gott vollzogen hat und daher als Hohepriester durch die Hand des Priesters in Erscheinung tritt. Der unsichtbare Gott, wird zur Hand des Priesters über dem Altar, indem er die Handlung vollzieht, als Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi.

Durch Jesus Christus werden wir mit Gott versöhnt, durch seine Aufopferung als Lamm Gottes und zugleich Hohepriester der Gnade Gottes teilhaftig. Müssen wir nicht sein wie die Engel, um dieses Brot des Lebens zu empfangen? Ja, aber wir brauchen auch die Bekehrung durch das Blut Christi und beides reicht uns Gott im Empfang der Hostie dar, weil das Leben und die Bekehrung mit Gott versöhnt.

Also der Titel "Euer Gnaden" beruht darauf, dass man immer darauf bedacht ist, die Gnade zu erhalten. Würde der Gotteskindschaft; Jesus blieb in der Gnade Sohn Gottes zu sein. Dadurch erhalten wir in der Vorsehung die Gnade, Kind Gottes zu werden, in der Gnade zu bleiben. Wenn sie uns verloren geht, müssen wir sie wieder suchen und finden. So auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn, dem Schweinehirten, der zurück kehrt zum Vaterhaus, um in seiner Gnade zu bleiben.

Es ist nicht zu kompliziert, eigentlich reicht es, wenn man am Sonntag den Gottesdienst pflegt, den Herrn empfängt und wenn man das außer Acht lässt, weil man zu faul ist, dann wird man auch schon untreu und Gottes Treue angesichts der Sünde der Menschen; Paulus. Es ist dann ein Segen, aber was man erhalten muss, ist der Stand der Gnade und diesen kann man nicht erhalten, wenn man dem Gottesdienst fernbleibt und dann führt das zu Krisen.