Politik; dieser Drangsal und doch, ist man als Bürger dankbar, dass es Menschen gibt, die sich dem Volk erweisen wollen, ihm Tribut zollen wollen. Volkstribune und dabei fällt die Wahl am Kreuzweg Jesu in das Hauptaugenmerk: Ecce Homo und über diese Entscheidung des Volkes über Jesus oder Barnabas, soll St. Michael, dessen Stimme wie eine Volksmenge ist, entscheiden. Wer ist wie Gott? Und dann ist halt die Frage, über Werte, die dem Guten zugrunde liegen. Patriachat, Matriachat und die Demokratie, die eigentlich einer karmelitischen Tugend entspricht, da die ersten Karmeliten nachdem sie sich taufen ließen, wieder auf den heiligen Berg, den Karmel zurückkehrten. Es ist ein Gedanke der Freiheit zu lieben und sich die Liebe angedeihen zu lassen. Der Eifer für das ewige Leben, für die Gemeinschaft mit Gott, der allein genügt, wie die hl. Theresia von Avila einer Poesie nach wähnte, als Pedant zur Helfta-Mystik. Gott als ein Burgherr, mag der Christozentrik dieser Zeit anschaulich gewesen sein. Christus als Wesenheit im Gleichnis zur Sonne und dann der Feind, der die Zinne überwindet, der die Mauern untergräbt und hier verstehen wir die innere Burg. Vielleicht auch der Turris Eburnea, dieser marianische Zirkel.
Der Glaube des Einzelnen ist Privatsache, unteilbar.
Auch ein wichtiger Punkt sind die Weltuntergangspropheten. Sie wird untergehen, für jeden Einzelnen, sicher, weil wir die Welt ohnehin nicht als ewig ansehen, wie das Himmelreich. Besonderes Augenmerk fällt natürlich auf Jesaja, der in 28,22 das Ende der Welt verkündete. Es kam, weil ja etwa 500 Jahre später Christus Jesus geboren wurde und wir dadurch sogar eine neue Zeitrechnung haben. Also, wenn man einer Weltuntergangsprophetie je geglaubt hat, dann dieser.
Ähnliches haben wir dann auch bei Christopherus, der zwar nie existiert haben soll, aber dennoch den Christusträger mehr auf sich zog, als der hl. Antonius von Padua, dem einst das Christuskind erschienen war und ihn anmahnte zur Kirche zu gehen. Auch sein Freund Franziskus habe ihn in einem Brief aufmerksam gemacht, dass er mehr beten möge. Es ist seltsam, wie diese Geschichten hin und her geschoben werden und der Wahrheit den Weg frei machen. Aber nur, wer sie kennt, der Rest beginnt dann allgemein zu zweifeln. Krampus und dann die Tatsache, dass die Hexenverfolgung besonders dort auftrat, wo es einen starken Glaubensabfall gab.
Da haben wir zB. den Krampus; alias Pelzmärtel, der eigentlich für den hl. Martin von Tours stand, der seinen Mantel mit dem Bettler teilte. Durch die Protestanten wurde dieser zum Krampus, der mit St. Nikolaus die Kinderschar heimsucht.