Das hat JP II. schon ganz richtig gesagt, es geht um den Lebensstil, den man durchaus als Kunst bezeichnen kann. Eine Gradwanderung Kunst als Sehnsucht zu Gott zu verstehen. Der letzte Augenblick entscheidet über die Ewigkeit, die dann hereinbricht, wie der neue Tag. Noch ahnen wir nichts, von der Ewigkeit. Wir kennen nur die Kunst der Zeit, wie sie sich gebärdet und keiner kann ihr eine Minute anhängen, wenn es um die Frage geht, wo denn Gott hin ist. Damit meine ich, als Jesus Elija am Kreuz anrief, wo man das interpretiert hatte als Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Der Tag, das Licht, die Empfängnis. Die Kunst der Gebärde, ob reich ob arm. Der Mensch als Künstler, welcher nach Christus den engen Weg gehen soll. JP II spekulierte auf Fotokopien Christi. Das hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Dass die Menschen nicht alle gleich sind, wie im Kommunismus. Dass es ein Prinzip der Individualität gibt, welches vielleicht das Mittelmaß kennzeichnet. Nennen wir es Demut. Wenn man sich die Hörner sprichwörtlich abgestoßen hat. Die Kunst der Gebärde. Erinnern wir uns an den Papst des Lächelns, Papst Johannes Paul I. JP I. und das ist eine interessante Gebärde, wo doch im Lächeln eine hohe Kunst verborgen liegt. Eine Kunst der Zufriedenheit, auch des Schams, vielleicht der Freiheit des Gutdünkens. Nicht alles auf die Waagschale legen, wie die Händler, die Jesus aus dem Tempel trieb.
"Ab hier hat die bessere Hälfte das Sagen" - Dieses Sprichwort trifft auf Eheleute zu, die sich das Ja-Wort geben. Insofern trifft es auch im Neuen Bund zu. Der Mensch wurde sehr gut erschaffen, dennoch erkennen wir unsere Schwächen. Wir sündigen, wir haben nicht genügend Kraft das Gute zu tun, wenngleich wir sehr gut erschaffen wurden. Wir wurden aus dieser Minderheit erwählt, in einer Minderheit das Gute nicht zu tun, obwohl wir sehr gut erschaffen wurden. Paulus sagt, wenn ich schwach bin, bin ich stark. Hierin meint er, dass Gott uns in der Schwäche, die wir zweifelsohne auch haben, zu Hilfe eilt. Er, der Bräutigam der Seele, als der bessere Teil, die bessere Hälfte und wir nennen ihn auch Herr. Eben weil, er als die bessere Hälfte in all unseren Schwächen das Sagen hat und ich glaube, so ist dieses Sprichwort zu verstehen.
Gott erkannte bei seiner Schöpfung bei allem, dass es gut war. Beim Menschen erkannte er sogar, dass es sehr gut war. Also muss das was der Mensch macht, sehr gut sein.
Friede ist das Konstrukt der Wandlung. Wo gewandelt wird, ist Wandlung möglich. Friede, den die Welt nicht geben kann, durch die Wandlung.
Problematisch ist nicht einmal Hosea 4.6 "Mein Volk kommt um, weil ihm die Erkenntnis fehlt. / Weil du die Erkenntnis verworfen hast, / darum verwerfe auch ich dich als meinen Priester. Du hast die Weisung deines Gottes vergessen; / deshalb vergesse auch ich deine Söhne.", da in Christus, dem Empfang der Heiligen Kommunion alle Gotteserkenntnis innewohnt, die Gott will.
Problematisch ist mehr Weisheit 4.6 "Denn die Kinder eines sündigen Beischlafs / treten im Gericht als Zeugen auf / für die Schlechtigkeit ihrer Eltern" Der Getaufte wiederum hat den Segen, vielmehr noch hat er die Taufgnade und wird dadurch zum König, zum Propheten und Heiligen, vielmehr aber auf den Namen Jesus Christus getauft. Ist jemand aber nicht getauft, so springt eigentlich der Staat in diese Rolle ein, weil ja der Dienst an Witwen und Waisen dem Gottesdienst entspricht.
Zum Propheten getauft zu werden, entspricht eigentlich nicht mehr dem christozentrischen Apostel. Wir haben da Engel, Propheten und Apostel und mit Christus wurden aus den Propheten die Apostel. Diese Privatoffenbarungen beschränken sich daher auf das Apostolat.