hl. Elisabeth von Thüringen. Der Verzicht auf Amt und Würde, als Narr in Christo. Eine gewaltig große Heilige! Eben wegen dem Verzicht und ich denke mir, dass sie viele inspiriert hat. Ein Kaiser, der verzichtet, oder sich des politischen Amtes entschlagt.

Es macht auch keinen Sinn, das ist die Erkenntnis daraus. Ein Kaiser weiß um die Volkstribune, die im Grunde genommen über die politische Handlung Verantwortung tragen, freilich dem Kaiser überantwortet. Man sagt, die Stimme von St. Michael sei wie eine Volksmenge. Wenn also die Menge die Erkenntnis trägt, also die Demokratie, ist es plausibel. Kommunismus ist wiederum das Argument des Gleichen, frei nach Empedokles, dass Gleiches nur durch Gleiches erkannt werden kann. Nichts ist ohne Grund warum es sei. Satz der Aufklärung.

In Samuel Becketts Warten auf Godot taucht eine schöne Parabel auf, zum Netz-Tanz. "Er träumt sich darin verfangen zu haben." Denkt man weiter, sieht auf Arthur Schopenhauer und seinem Argument: Der Sinn und das Wesen der Zeit ist die Suggestion. Ich denke mir, dass Gott jeden Einwand kennt, wenn er mit einem geht. Die Vorsehung meint auch diesen leisen Zweifel an sich selbst und Gott ist derjenige, der die Seele als Braut sieht. Er weiß schon was er tut.

Die Braut Christi ist keine Floskel. Sie bedeutet, dass Christus in einem lebt und Gott die Gnade nicht verlustig werden ließ. Was Gott tut, das tut er für Jesus und diese Liebe ist ein Geschenk, das wir teilen. Sehen wir auf sein bitteres Leiden und Sterben, so taucht Gott ganz in diese Anschauung ein. Kann Gott etwas Gutes tun, so befielt er seinen Engeln die ganze lebendige Wahrheit, die das Leben in sich birgt. Wir sehen die Realität, doch diese wirkt in Gott geborgen, wenn wir ihn annehmen. Wir sehen den Realismus, doch dieser ist fern von Gott. Es ist kein Widerspruch, bezieht nur Gott in jegliche Anschauung mit ein, wo er uns jederzeit abberufen kann. Wir müssen dieser Realität gewahr werden, ihm anhangen, seinen Sohn betrachten, das Evangelium anbeten, eben da Gott daraus geboren wurde und so koinzidiert diese Betrachtung in der Menschwerdung.

Bei den Teufelspredigten kommt eine Formulierung vor, die bedenkenswert ist. Vor allem im Hinblick auf die Ewigkeit. Der hl. Aloysius von Gonzaga wähnte die größte philosophische Frage die je ein Mensch gestellt hat: Was nützt mir das für die Ewigkeit? So denn das Herz befehle! wie der hl. Johannes von Gott wähnt. Diese teuflische Formulierung meint hingegen: Strafkompanie der Ewigkeit und in diesem Zusammenhang taucht natürlich die größte Frage überhaupt auf: Wer ist wie Gott?