Latein streichen? ist eine gute Frage. Aus Gründen der Semiotik würde ich sagen: nein. An sich sage ich jedoch: ja (Kant). An und für sich: nein (Hegel). Es ist also gar nicht so leicht. Wenn man es mit den heutigen Maßstäben vergleicht, dass weniger als mehr gilt, Oackhams Rasiermesser die Sprache insgesamt ad absurdum führt, so kann man mit Bestimmheit sagen, dass es sich um einen Nominalismus handelt. Eine tote Sprache ist es deswegen, weil es aus Terminis besteht. Terminus ist eine römische Götze und bedeutet soviel wie Grenzstein oder Grabstein, bei den Römern. Während die Griechen bspw. Sit tibi terra levis, also das Gegenteil von Terminis hatten. Man muß das gesamthistorisch betrachten. Auch wenn die wissenschaftliche Crux die Terminis überholten, muss man vorsichtig sein, die Achse aufzulösen.

Wir haben da eigentlich nur den Einen; der Gott ist und Gott war. König ist er, wenn man ihn relativiert. Rex Regum, wenn man diese Kontemplation übt.

Latein streichen? ist eine gute Frage. Aus Gründen der Semiotik würde ich sagen: nein. An sich sage ich jedoch: ja (Kant). An und für sich: nein (Hegel). Es ist also gar nicht so leicht. Wenn man es mit den heutigen Maßstäben vergleicht, dass weniger als mehr gilt, Oackhams Rasiermesser die Sprache insgesamt ad absurdum führt, so kann man mit Bestimmheit sagen, dass es sich um einen Nominalismus handelt. Eine tote Sprache ist es deswegen, weil es aus Terminis besteht. Terminus ist eine römische Götze und bedeutet soviel wie Grenzstein oder Grabstein, bei den Römern. Während die Griechen bspw. Sit tibi terra levis, also das Gegenteil von Terminis hatten. Man muß das gesamthistorisch betrachten. Auch wenn die wissenschaftliche Crux die Terminis überholten, muss man vorsichtig sein, die Achse aufzulösen.

Presse: „Zölibat wird völlig überbewertet“ - Ohne Zölibat wird man den Leib des Herrn nur schwerlich empfangen können, ohne einen Gottesraub zu vollziehen. Deshalb kommen die ganzen alten Leute zur Messe. Im Grunde genommen, muß dieser Stand der Gnade beobachtet werden. Die heiligmachende Gnade tut das ihrige.

Es muß die Güte des Herrn gelobt werden. Alles was die Liebe Gottes fördert, ist gut. Gott lasst es nicht zu, dass man uns seiner Hand entreisst. So und anders ist er unbedingter Herrscher. Ohne ihn, ist die Idee einer Liebe, schlecht; weshalb sich Mann und Frau das Jawort geben. Liebet und vermehret euch, ist eine Option, so wie das Gold des Alchemisten ein Nebenprodukt war. Man kann Vater und Mutter nicht mehr lieben als Gott, doch zur Wahrheit gehört der Mensch der Tage.