Sieben Zeilen zu dem Thema, das eigentlich politisch überladen ist, ehrlich gesagt, es kann sich jeder ein Bild machen, indem er einen Rückblick tut. Da war es verpönt und rein oberflächlich, über Glaubensinhalte zu reden. Es war woke, den Glauben zu diffamieren und diese Züge gehen von der sozialistischen Eheschließung bis hin zu den Verboten, dass Staatsbedienstete an Heiligen Messen teilnahmen. Dieser politische Einfluss ist das Maß an Diktat, würde ich sagen. Daher braucht man sich nicht zu echauffieren. Im Grunde macht es die Gläubigen stärker, nicht schwächer, weil sie weniger werden. In meinem Fall war ich an einer röm/kath Privatschule und obgleich die Ausbildung dort miserabel war, war es doch möglich, politisch zu navigieren und so stellt sich das auch dar. Da ging es auch nicht in diesem Fall um ein Miteinander und es ist auch die Diktion, gegenseitig auszuspielen.Wie habe ich mir Bildung angeeignet? Nun, ich ging in Antiquariate und kaufte viele Bücher. Der Besitz alleine machte mich klug oder klüger und vieles laß ich auch. Um etwas zu verstehen, braucht es im Allgemeinen einen breiteren Fokus.Sicher braucht es immer Impulse von Außen, Vertrauen und dieses ist ein Fingerzeig Gottes, der es gut mit einem meint. Da geht Schule außen vor. Manchen geht erst später der Knopf auf und ich glaube so muss man das auch mit der Zuwanderung betrachten. Deus ferra corda domans, der Gott zügelt ihr wildes Herz. Man will ja eigentlich auch gar nicht, dass die Menschen klüger werden oder sich aufschwingen zu besseren Gesellschaften. Es ist politisch nicht gewollt. Vielleicht hat man Glück und lernt jemanden kennen, der einem etwas zeigt. So bin ich zB. zur Musik gekommen, zur Philosophie und auch zum Glauben. Es ist auch wichtig, bei Interresse, Foren intensiv zu nutzen. Natura nihil frustra facit. – Die Natur tut nichts vergeblich.„Wer nicht Hunderte von Büchern gelesen hat, ist im Grunde Analphabet.“ – General James Mattis ret.So ist es auch mit der Erfahrung. Dennoch bin ich der Meinung, dass man nicht immer alles ausprobieren muß, sondern es gibt auch wie Nietzsche anmerkte, Instinkte, die uns das Leben erleichtern können oder nennen wir es weibliche Intuition. Auch diese ist nicht von der Hand zu weisen. Jedem Kult hinterher zu eilen, mag für ein bestimmtes Alter, eine Infantilität Basis sein, aber vielleicht hat man auch deswegen die Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben, um eben Unterschiede aufzuzeigen. Man kann es niemanden verübeln. Wenn man Jugendlicher ist oder Teil haben will, dann geht man Risiken ein. Jemanden zum eigenständigen Denken und Handeln zu erziehen, bringt für ein gesellschaftliches Zusammenleben mehr, als einen Mob zu züchten, den man züchtigen mag. Diese Spaltung ist also besser, obwohl es das Indiviuum auch nicht leicht damit hat; aber wir sind nunmal eigenständige Wesen. Wir nennen es, Prinzip der Individualität. Darauf baut auch die Demokratie auf.

Es mutet etwas seltsam an, das Heilige Jahr mit dem 24. Dezember ausklingen zu lassen, um dann doch zwei Tage später St. Stephanus zu feiern, der durch eine ebensolche Floskel der Leviten gesteinigt wurde. Einerseits sprachen diese vom Heiligen Jahr und Andererseits von einer Steinigung. Das Musterbild eines Pharisäers. Man muss aber auch dazu erwähnen, dass es sich beim Alten Testament grundlegend um Naturvölker handelte. Alle Völker, die darin vorkamen, bis auf Christus. Er war der Erste, welche die Naturvölker aufhob. Ohne Jesus Christus bleibt man daher einem Naturrecht unterworfen, bis hin zu der Einsicht, dass die Sünde ihren Lohn einfordert und Jesus uns von dieser durch sein Leiden und Sterben freikaufte! Wenn nun Mose im Limbus war, so auch die Leviten, die zwar vielleicht tadellos am Offenbarungszelt ihren Dienst taten, aber durch ihre Anklagen keine Gerechten waren und dann sagt aber auch Jesus "Mose klagt euch an" Joh 5,45. Diesbezüglich von einem Weltgericht zu sprechen, ist natürlich auch nicht falsch. Bei einem Disput gewinnt jedoch der Optimist. Folglich ergänzt Jesus noch und sagt "auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt.". Wirklich Wozu denn das Heilige Jahr, wenn es doch nur die Leviten betrifft, die verpflichtet waren bis zum 50. Lebensjahr Dienst am Offenbarungszelt zu leisten, 7x7 Jahre und im 50. gibt es einen Showdown, der Levit geht in Pension. Es ist sehr abstrakt. Wirklich schwierig Angesichts jener Prämisse der Beichte, wie der basler Kathechismus wobei die Definition von Sünde fehlt. Man kann auch sagen, das habe ich falsch gemacht. All das, wo das Gewissen darunter leidet. Es gab bei Mose ein Streiten um seinen Leichnam, Judas Thaddäus, aber wie kann von einem Gerechten Unrecht kommen? Die Frage müssen wir uns quasi auch bei Paulus stellen, der den Tod des Stephanus befürwortete.