Man sieht eigentlich, dass jeder Mensch fehlerhaft ist, Paulus und die Sache mit dem reinen Geist ist eben dieses, sich selbst zu übereilen. Wie eben aus diesem Exorzismus bei Rodewyk hervorgeht: "Die Teufel betonen sehr stark, daß sie reine Geister seien". Das reine Tun, die reine Tat. So nach dem Motto des Johannes: Im Anfang war die reine Tat wie Goethe den Faustus im Studierzimmer mutmaßen lässt, oder im Anfang war der Logos, die Weltvernunft um es griechisch einzudeutschen. Im Anfang war das bessere Wissen und das ist eben a priori gesetztes Wissen, aber nicht als Vorsehung. Man hat dieses Muster ja in jedem Beruf, jeder Kaste um es indisch zu verstehen. Man vergleicht das vielleicht mit der Hanse oder dem Gesellen, bis hin zum Gevatter als dem Taufpaten. Das Wort selber ist fehlerhaft, weshalb auch Babel einen Grund hatte. Es verlockt zur Eitelkeit, zum Streit, zur Einsicht ohne Aussicht. Es ist Erkenntnis, wie die Schlange, die sich selbst in den Schwanz beisst. Damit hat natürlich Paulus recht wenn er sagt: "Stückwerk ist unser Erkennen" 1 Kor 13,9 Der Mensch hinterfragt sich natürlich auch selber, reflektiert Reize, formt die Eitelkeit, verbirgt sich im Hochmut, kleidet sich mit Stolz. Diese schwere Kette der Sünde, die uns am Boden festhält, uns Mensch sein lässt, ehe wir abberufen werden von einer höheren Macht aus einem anderen Material, das nicht die Schwere kennt, sondern mit Leichtigkeit Herr dieser Gebärde ist, die wir Entschlafen nennen.