Kinder- und Ehelosigkeit - Cancel-Culture ist im Grunde der Begriff für einen aktiven Nihilismus, welcher auf einem Fatalismus gründet. Es muss nicht einmal neurotische Ursachen haben, wie ein Reflex, sondern wird als state-of-the-art beschrieben. So, Kinder als Kunst menschlicher Beziehung, als das Resultat von Eigenleben, das die zwei Partner vollziehen. Es ist hier nicht das Heilige sakral, sondern deren Anspruch und das ist im weiteren Sinne eine Art der Selbstbestrafung durch mangelnde Sühneleistung. Die Seele merkt, sie hat Anteil zu leisten am Sühneakt ihres Lebens und doch vollzieht sich ein Schauer, der das Auge abschweifen lässt von dieser Not. Wenn dich dein Auge zum Bösen verführt und diese Thema ist nunmal etwaig böse, weil es ja nichts Gutes verheisst. Wie ist nun die richtige Einstellung dazu? Selig, wer an Jesus Christus keinen Anstoß nimmt und so sagt Gott: "Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht?" Lk 12,14 Das Jawort geben sich die beiden Eheleute gegenseitig, dennoch gilt es als ein Sakrament im Rahmen des Glaubens und Fürwahrhalten ist eine andere Sache, es auf die Probe stellen. Wenn daher der Anspruch schon höher ist, als das Heilige selbst, dann ist das ein Umkehrschluss von Ursache und Wirkung. Man kann das natürlich einwirken lassen und das tut es ja auch im Grunde, als eben diese Art von Kultur als Cancel-Culture. Man nimmt sich vom Kuchen einen Teil und sagt aber nicht, dass dies der eigene Kuchen ist. Wer mag Anteil haben an diesem Geburtstagsfest? Jesus geht ja noch darüber hinaus und wähnt hierbei die Hochzeit des Lammes und eine Hochzeit ist mehr als ein Geburtstagsfest. Es ist demnach mehr als etwas, wo man nur Anteil hat.

Man wird auf seine eigenen Gründe zurückgeworfen, solange man nicht beichtet, solange ein Grund ist, ist auch eine Finsternis. Sein Innerstes nach außen zu kehren, ist der Weg der Mystik. Gründe haben Gewicht und auch eine Leere. Silvester im Jahr des Herrn und so wie der kirchliche Jahrkreis, erschließen sich auch die Jahreszeiten. So kann man sagen, dass für Gott ein Jahr wie tausend Jahre sind und seine Vorsehung, das Leben, seinen Christus trägt.