ratione constantiae vel continentiae); was sie tun und wollen alle aus Sehnsucht nach dem Schönen und Guten." Es gilt nicht die Frage, ob denn das Schöne immer gut ist, denn hierbei entscheidet die Ratio nach dem Maße der Vernunft und auch hierbei meint man eine Einsicht durch Engel als Vernunftwesen. Dennoch ist der Mensch frei erschaffen worden, frei nach dem Maß seiner Einsicht; so wie die Weisheit an den Sinnen zehrt. Der Mensch strebt nach Maximen und er misstraut der Vernunft ebenso, wie er dem Verstand misstraut. Nikolaus von Kues schreibt hier weiter "Die Schönheit zieht an. Soweit also jedes aus dem Nichts der Schönheit sich nähert, insoweit kommt es aus dem Nichts zum Sein. Kein Wesen ist daher frei von Schönheit und Güte. Das Prinzip demnach, welches das Sein verleiht, ist kein anderes, als die Teilnahme an der Schönheit." Daher kann man sagen, ich nehme an deiner Schönheit Anteil oder sie berührt mich; oder sie rührt an mein Gutdünken, wie auch der Engel dies vermag. Nietzsche hingegen verweist explizit, wohl gemerkt, auf den "Wert der Instinkte". Man kann ebenso von Vorsehung sprechen. Der Begriff von Schönheit ist eigentlich zu subsummieren und kommt am Ende auf das Gute heraus, weil nicht alles Schöne ist gut und umgekehrt. Es gibt Gutes, das diesen Anspruch gar nicht hat zumindest nicht als Reiz oder unmittelbar. Das Schöne kommt dem Zufall gleich wie jede Gabe aus der Tugend schöpft. Der alte Ritter ist immer Don Quichotte, welcher der Tugend hinterher eifert. So ist die Tugend schön, als Gut der Schönheit, mit jenem Nutzen der Ewigkeit, so wie der Beter, welcher seine Übung tut, als gerechter oder vielmehr als frommer Diener.

"Denn ich bin Gott" Hos 11,9

"Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!" Phil 4,4

So denn Jesus das Licht ist, das jeden Menschen erleuchtet, wie konnte er dann in den drei Tagen nach seiner Kreuzigung im Limbus, Reich des Todes gewesen sein, wo es kein Licht mehr gibt, aufgrund der Gottferne? Anscheinend wurde kurz Licht im Meer der ewigen Finsternis des Limbus. Wenn es allerdings so war, dann wurde es anschließend im Limbus etwaig heller. Vgl. Goethe "Kein Wesen kann zu Nichts zerfallen! Das Ew'ge regt sich fort in allen"

Als dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt und dann sagt Jesus an anderer Stelle in einem Gleichnis, warum hast du mein Geld nicht auf die Bank gebracht. Es war mit Verlaub, natürlich nicht sein Geld. Ist interessant diese Contradictio in Adjecto, zumal es eine ist, denn man zieht hier nur eine Parallele. Erstlich ist das Gut derblich und zu Zweit, erblich. Allerdings, entlässt aufgrund eines harten Herzens, wie Jesus sagt, einer die Andere aus der Ehe, quasi aus dem Erbe, um des Reiches Willen und die Bank? Alles auf die Bank und dann doch nichts auf die Bank. Also, dieses Gleichnis vom anvertrauten Geld ist sehr weitläufig, wie Geld eben so ist.

Der Mensch muss sich für seine Worte verantworten. Das Wort ist Mensch geworden, aber da ist einer der mehr ist, als der Mensch.