Es ist kein Garant, dass eine Frau gebären muss. Ebenso entscheidet Gott auch über ein eheloses Leben. Er kann die Sühne wählen, die er mag. Früher waren die Menschen viel mehr ausgerichtet, auf Opfer, Verzicht. Vor allem sind wir Menschen nicht alle gleich. In Amerika ist natürlich diese ProLife Bewegung sehr stark vertreten. Eben als Grund dafür, wie Paulus sagt, dass eine gebärende Frau, viele ihrer Sünden wieder gut macht. Es ist auch bei uns so, dass sich viele das einbilden, um sühnen zu können, unter der Richtschnur durchzukommen im Limbodance. Man muß natürlich zugutehalten, dass die Eltern die Tür zum Himmel aufgestoßen haben, als sie uns zeugten, indem sie uns taufen ließen. Ein Gott, der Sühne verlangt, ist schon ganz wichtig zu verstehen und diese Vernunft steckt uns auch im Leibe, bevor wir uns zur Sünde hinreissen lassen und Paulus warnt speziell vor der Unzucht. Da sagt er: "Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst;" 1 Kor 6,18-19 Selbst bei Ehepaaren tritt dieser Grund auf und dann ist das nicht nur der Priester, der als gutes Beispiel, oder der dem Lamm Gottes Zeugnis gibt, für die Unfehlbarkeit des Papstes, nein. Die Beichte kann das alles wegnehmen, es geht nur darum, dass man bereut. Man ist kein Übermensch und an seinen Schwächen haftend. Gott weiß das, auch wenn man 100x mit demselben Problem oder Gebrechen in die Beichte geht um zu bekennen. Wenn Gott will, nimmt er alles weg und er lasst uns wiederkehren, demütiger, besser noch als vorher. Es geht nicht darum, dass die Sünde mehr Stellenwert hat als Jesus. Man hat da einen Freund, man hat einen Bruder, Gefährten, einen Bräutigam, einen Gott mit uns, aber vor allem haben wir einen Heiland. Vgl. hl. Augustinus: Liebe und tu, was du willst.
Warum Beichte, wenn Jesus sagt: "Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe." Joh 15,3 Das ist wie ein Segen, aber die Vollmacht zu binden und zu lösen, übertrug er den Aposteln. Tor zum Herzen des Vaters; also da ist genau, das Tor.
Warum lässt Gott Leid zu? Vor allem Mitleid. "Arzt, heile dich selbst!" Lk 4,23 Leid und Schmerz, wobei auch Vergebung Leid mindern kann, aber den Schmerz wenn er unser gefühltes Wesen durchdringt, erhofft allein den Balsam, die Medizin, um die Form des Schmerzes abzulindern. So wie die Kreuzeswunden, den Heiland durchbohrten, oder die sieben Schwerter das Mutterherz Mariens, ebenso unmöglich kann hierbei Heilung geschehen. Das Loch im Herzen, der Platz im Herzen, vielleicht wächst es zu oder der Platz wird anderen zuteil, aber das Nebengeräusch bleibt, der Platz zur Rechten fehlt. "Fallen auch tausend zu deiner Seite, / dir zur Rechten zehnmal tausend" Ps 91,7 sagt die Heilige Schrift, als ein Trost, "Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße." Lk 20,42-43 und dann fallt einer vom Sessel. Es gibt so Dinge, an denen die Seele Knecht ist, wie an diesem Passus der Heiligen Schrift. Jakobus, Knecht des Herrn, ein sehr aufmerksamer Apostel "Wer das Wort nur hört, aber nicht danach handelt, ist wie ein Mensch, der sein eigenes Gesicht im Spiegel betrachtet: Er betrachtet sich, geht weg und schon hat er vergessen, wie er aussah." Jak 1,23-24 - wie das Spiegelbild des Vaters, als es in Schmerzen dieses Bild gebar. Expression oder Impression, es ist ein Ein- und Ausatmen der Seele. Wenn also Elija in seinem Schmerz ausruft: "ich bin nicht besser als meine Väter", meine Bilder, meine Erzählungen, meine Erfahrungen, meine Geschichte und eigentlich, ich bin nicht besser, als die Seele, die ich in meinen Erfolg legte; ich habe geeifert um den Herrn, wie Elija anmerkt. Er sagt also zweierlei. Er ist zu Tode betrübt, aber auch zum Leben gerührt, indem er all seinen Mut aufwiegt, "Ich habe geeifert für den Herrn". Er setzt all seinen Mut auf diesen Gott und ich glaube das ist auch das, was wir im Leid und im Schmerz zu tun haben, weil sonst hat er keinen Wert, außer uns einzuschüchtern und das zurecht, denn Demut ist ein heiliges Gut, welches die Seele stärkt und kostbar macht; der Schatz des Verstandes, im Selbstbewußtsein. Im Grunde ist es Gott, der uns diese Bilder abnehmen will, wie den Traum, dessen Bilder zwar mit Überzeugung gelingen, aber doch unantastbar sind.