Die Ignoranz - Moderner Stoizismus, aber auch eben die Dekadenz des Sokrates. Kant - Das Ding an sich, mit einem Attribut ist bestenfalls eine Tautologie. Zitate der Geschichte sind großteils Schwachsinn. Jedes Attribut verliert an Bedeutsamkeit! Das als Nihilismus zu bezeichnen, ist also gar kein schlechter Ansatz, wenngleich wir in einem Zeitalter des Fatalismus leben. Natürlich kann man ihn ignorieren, so wie Max Kolbe, der sein Leben für einen Familienvater hingab. Das Edle kann immer wirken. Politische Ansichten, auf dieses Kalkül von Aussage und Wirklichkeit einzuwirken, verbrämt den Schaffenden. Wenn man es nüchtern betrachtet, kann man über Exkommunizierte nicht sprechen. Es hat keinen Wert, wie die Informationen, welche aus sogenannten Teufelspredigten herauskristallisiert werden. Es nützt für die Ewigkeit nichts. Ein exkommunizierter Mensch wird immer das Böse aussagen, nie das Gute, sonst wäre er nicht exkommuniziert. Man darf nicht einmal sagen, dass dieser Mensch dann das oder das wäre, wie Jesus sagt, sonst liefert man sich ihm aus und wenn Exkommunizierte mit Exkommunizierten reden, ist es grundlegender Schwachsinn; so wird aus Nichts eben das Nichts. Nichts, was geworden ist, wie der Lieblingsjünger Jesu anmerkt. Die das Wort nicht annahmen. Das sind also jene, die exkommuniziert sind. "Und das Wort ist Fleisch geworden / und hat unter uns gewohnt" Aus dem Prolog des Johannes 1,14 Es zeigt von Schwäche eine Meinung darüber zu haben. Es geht also nicht um Bildung oder Herzensbildung, sondern um das klare Bekenntnis zu Jesus Christus, gleich ob dabei eine Person ist oder tausend mal tausend. Der sogenannte Gutmensch, der reale Mensch und dann doch exkommuniziert ist. Natürlich kann sich ein exkommunizierter Mensch wieder erheben und umkehren. Dafür ist die Beichte ja da, obwohl die meisten Priester ziehmlich faul sind, wenn man sie nicht dahin drängt die Beichte zu hören. P. Pio hat das so praktiziert, indem er diese nicht ankreidete, sondern es besser machte, bei 18 Stunden Beichte-Hören am Tag, oder 60 Rosenkränze. Ein Mensch, der nicht mehr in der Welt lebt. In Wahrheit genügt es, dass man sich auf Gott hin besinnt, umkehrt vom Exkommunizierten zum Kommunizierenden. Dann kann man auch das als Dialog bezeichnen. Der Disput hingegen, ist ein Dissenz der mit Sünden überladen zu wenig gebeichtet und gesühnt hat. Auch das ist eine Lebenswelt. Man kann jede Form akzeptieren und respektieren. Dafür ist die Demokratie da. Man muß nicht, aber man kann; nicht auf Erkenntnis basierend, durch den Disput oder Diskurs, sondern durch den Stand der heiligmachenden Gnade, denn sonst nützt doch das Gespräch nichts. Man kann sagen, lasse die Toten von Toten begraben werden. "die Zunge kann kein Mensch zähmen, dieses ruhelose Übel, voll von tödlichem Gift." Jak 3,8