Eine Theodizee führt natürlich unmittelbar zu einer nihilistischen Erfahrung, einem Anschlag auf die eigenen Sinne und ist eine Gradwanderung, die wiederum zum selben Ausgangspunkt davor führt. Dennoch darf man diese nicht frei unterschätzen, da sie uA. auch in die Tiefe zu ziehen sucht. Daher sind diese Gedankenspiele eher nicht zu empfehlen. Repräsentanten wären auch Mainländer, der den epikurischen Willen nicht aufgab, jedoch handelt es sich dabei für gewöhnlich nur um ein metaphysisches Echo aus unserer Vorzeit, von dort wo diese Gedankenspiele eigentlich auch her sind; zurück ins Mittelalter der Sinne. ... in the year of the lord.

Man kann daher nicht sagen "Gott ist die Liebe", dann steht man ebenfalls in einer Theodizee; denn "Wer ist wie die Liebe?" St. Michael natürlich, weil niemand eine größere Liebe für Gott aufbrachte als dieser Engel. Jesus ist selber Gott, der Gott der Liebe, der selber göttlich wurde; dh. die Gestalt von Fleisch angenommen hat um uns sich durch die heilige Wandlung zu offenbaren und wir empfangen das Brot der Engel.

Gott ist Geist. Ohne Geist nützt das beste Herz nichts und das sind die verschlungenen Pfade der Tugend, deren Prägung das Herz erhält. Der Taufschein des Gemütes. Ein reines Herz zu besitzen, dem sich der Geist bedient um es wie einen Garten der Liebe auszustatten, in dessen Zentrum der Baum des Lebens seine Früchte gedeihen lässt.

Das ist auch bei der Heiligen Messe so und bei allen anderen Sakramenten der Kirche. Die Besonnenheit als ein Gütesiegel des Vertrauens in Gottes Allmacht.

"Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht." Mt 11,28-30

Im Laufe der Geschichte wurde das braune Skapulier als das Joch Christi bezeichnet und 32 Päpste haben es bekräftigt.

Papst Franziskus, die Sonne, Besonnenheit ist etwas sehr wichtiges, Weisheit, der Anfang der Gottesfurcht; Sir 1,14 Etwas sehr Schönes. Ich sehe das nicht so, als ein Symbol. Symbol bleibt das Kreuz und auch dabei ist Gottesfurcht nicht fehl am Platz, sondern Wegbereitend für die Weisheit. Ich kann da sicherlich einiges dazu sagen, aber wichtig ist eben nur, dass das Papstwappen auf die Besonnenheit hinweist.