Wünscht man jemand nicht den Himmel? Das ist eben die Frage, mit der sich das Leben in der Welt beschäftigt. Es gibt Personen, Momente und Entscheidungen die einem Drahtseilakt gleichen und noch ehe die Zeit um ist, wenn wir im Begriff von Leid sind, von schwerem Leid, wie sehr wünschen wir da, dass wir allen vergeben, nur um nicht noch mehr leiden zu müssen; aufdass Gott uns vergibt, wenn wir uns wie Würmer fühlen, nichts aufzuweisen haben, als Traurigkeit. Nun, Jesus nimmt uns diese Traurigkeit, er will, dass wir zu ihm in die Beichte kommen und dass wir ihn dann empfangen, wir ihn oft empfangen und oft beichten, wenn nötig. Wir merken, dass wir Gott näher kommen und er selber, wollte den Menschen nahe sein, scharrte Apostel um sich und Menschenmassen. Er ist ein Gott mit uns und wenn er nahe ist, wünschen wir uns doch, er wäre noch näher.Die wohl sinnvollste Abwehrhaltung gegenüber dem Bösen, ist die stete Beichte, zumal Priester den Beichtstul besetzen, am Besten 24/7. Beichten, beichten, beichten und nochmals beichten, so lange bis Satan vorrübergehend ablässt. Wenn man es wieder nötig hat, wiederum beichten, beichten, beichten und wieder beichten. Es ist nicht so, dass man zum Himmel aufblickt, einen Hochmut wahrt. So wie in einer Familie, braucht Gott einen Platz und Maria ist diese Herrin jenes Ortes.Vade retro satana! Das Böse weicht vor jenen Erzählungen über die Hölle zurück. Das Leben ist verhältnismäßig kurz, die Ewigkeit als Schiedsspruch aber unabänderlich. So ist dem Satan die Hölle näher. Wenn es wahr ist, dann weiß man vorher schon, wohin man kommt. Jesus sagt, es soll geschehen, wie du geglaubt hast. Kein Grund zu verzweifeln, denn jede gute Beichte stösst die Pforten des Himmels auf.Warum gibt es die Frage nach dem ewigen Leben, diesem Leben nach dem Tod? Der Ereignishorizont endet schier mit dem Entschlafen. Jesus spricht vom erfüllten Leben. Warum gibt es diese Frage nach der Wirklichkeit von Leben? Was also ist Leben? Die Fülle eines Ereignishorizonts; aber ist denn das Ereignis mehr als die Vorsehung, der Bote mehr als die Botschaft? Kann also dieses Leben, hier auf Erden mehr sein als eine Botschaft? Diese erfüllt sich aber erst in der kommenden Welt, klar.
Wer den Glauben hat, dem wird der Glaube gegeben. Wer den Glauben nicht hat, dem wird auch noch genommen was er zu glauben wähnt. Ursprünglich meint das wohl, dass Glaube ohne Gebet uneins ist und wüst macht.
Menschen, die in den Himmel wollen, sehen sich uA. mit den letzten Worten des hl. Laurentius konfrontiert. Hierbei steht nicht das Verzeihen um jeden Preis a priori, sondern a posteriori was auch von den Aposteln genannt wird, die Rache Gottes, welche er sich komplett vornimmt. Gott sagt, mein ist die Rache und doch haben wir durch die Kirche das Sakrament der Vergebung. Jetzt haben wir hier zwei Prämissen, so wie dem Sünder nicht verziehen wird, welcher in seiner Sünde verharrt, bspw. im Konkubinat.
Der fleischliche Aspekt: Kann man dann noch ausgehen und sagen "mein Jesus?" Ist das Wort Mein oder Individualismus die Grundfrage nach der Gerechtigkeit? Besitz und Wahrheit. Wer Mein sein will, verleugne sich selbst, sagt Jesus. Es ist also die Frage, inwiefern eine Perversion der Güte entspräche. Es ist so wie das Alte Testament sagt: Der Heilige Geist flieht vor der Falschheit und wer nicht für Jesus ist, schreibt in den Sand. Gibt es eine höhere Moral Gottes, einen höheren Sinn oder eine höhere Vernunft? Natürlich gibt es die, den Tod. Die Sünde führt in den Tod. Man weicht der Frage natürlich nicht aus, aber koinzidiert diese hin auf Gott, wo dieser doch sagt: richtet nicht, aber wieso nicht ordnen? Das eben ist die Frage, weshalb die Gerechtigkeit auf Erden in den Jahrtausenden nicht mehr wurde.
Religion ist Natur-Religion. Es gibt keine Ausnahme, bis hin zum Sonnengesang. Was also entspricht dem Glauben an den wahren Gott? Der Dienst am Nächsten? Der Dienst an der Religion? Dienst an der Natur des Menschen, wie Paulus allen alles wurde oder Jesus mit Sündern, also religiösen Leuten verkehrte, aber selbst als Erlöser von religio, von Natur insgesamt erschien. Er ging über das Wasser, machte lauter Wunder wider die Natur, bis letztlich zur Auferstehung von den Toten. "Bei Tag wird nicht mehr die Sonne dein Licht sein, und um die Nacht zu erhellen, scheint dir nicht mehr der Mond, sondern der Herr ist dein ewiges Licht, dein Gott dein strahlender Glanz." Jes 60,19 und "Keine Kraft irgendeines Feuers war stark genug, Licht zu bringen; nicht einmal der strahlende Glanz der Gestirne vermochte es, diese entsetzliche Nacht zu erhellen." Weish 17,5