Es geht nicht darum, ob 1000 Marienerscheinungen falsch sind. Es ist auch die Frage, was Richtig in dem Sinne bedeutet. Welchen Konsens stellen diese her und wenn es sich tatsächlich um Inhalte handelt, worin liegt ihr ermessen? Die Tadellosigkeit des Unterfangens, wo man sich als Mensch bekehrt und als ein Besserer hervorkommt. Es ist nicht, die große Maske dieses Geschehens von Bedeutung, wie das in Fatima zu sehen war, bei dem Sonnenwunder oder in Lourdes, wo große Heilungen stattfanden. Das alles macht keinen besseren Menschen; Masken machen keinen besseren Menschen und obwohl wir uns das so angewöhnt haben, aus Höflichkeit, sich zurück zu halten, kann man nicht behaupten, dass schnelle Bekehrungen durch Ereignisse und Tatsachen den Menschen längerfristig zum Bekenntnis hinbewegen, sodass der Glaube wächst. Oft werden Einsichten angenommen, aber rasch wieder verworfen. Wenn ein Priester den Sonntagsgottesdienst für eine beschauliche Rede oder Predigt nützt, sich fromm darin zu bespiegeln, bedeutet es nicht, dass es um einen Mangel geht. Wenn Maria an Orten erscheint, deutet das keineswegs auf einen Mangel hin. Sie erscheint Menschen des Glaubens, Schlichte und einfältige Personen, aber keinen Katechumenen, sondern jenen, die für den Erhalt ihres Glaubens die Taufe bereits erneuert haben.
Jesus bezeichnete sich selber als Menschensohn, wenngleich man sich dabei die Frage stellen kann, ob er denn als Gottessohn je die Liebe bekam, die er gebraucht hatte. Er beschwor diesen Menschensohn auch herauf, indem er sagte: "Denn wie es in den Tagen des Noach war, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein." Mt 24,37-39 hinsichtlich der Verächter der Propheten, wo es bei Ezechiel heißt: "Menschensohn, was habt ihr da für ein Sprichwort im Land Israel? Ihr sagt: Die Zeit zieht sich hin, die Visionen erfüllen sich nie." oder "Menschensohn, das Haus Israel sagt: Die Vision, die er hat, handelt von späteren Tagen, er weissagt für ferne Zeiten." Ez 12,27 und als Mahnwort am Schluss "Darum sag zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Nichts von dem, was ich sage, lässt lange auf sich warten; was ich sage, geschieht - Spruch Gottes, des Herrn." Ez 12,28 - Wenn man betrachtet, dass die Weissagung Jesu in jedem Fall zutrifft, wo der Mensch der Erde hinweggerafft wird, so weiß niemand den Ort und die Stunde.