Und das ist dann die Frage; Jesus in der Romantik (1790-1850) - "An diesem Festtag, diesem Tag der Freude seines Herzens, legte er - um deiner Liebe willen - ein rosenfarbenes Gewand an, die Liebe seines Herzens hat es mit Blut gefärbt. Dazu hat er sich einen Kranz aus Rosen und Lilien auf sein Haupt gesetzt, dieser war mit Perlen umwunden, den Tropfen seines allerkostbarsten Blutes. An seinen Händen trug er reichlich durchbrochene Handschuhe, so daß er überhaupt nichts zurückhalten könnte, wenn er nicht alles dir übergeben würde, was er der ganzen Welt verborgen hatte." (Mystische Texte des Mittelalters - Mechthild von Hackeborn, Reclam) - "Gott ist die Liebe" 1 Joh 4,8 bzw. 1 Joh 4,16 und ist Romantik Liebe oder nur ihr ästhetischer Anschein?
Der Melancholiker ist eigentlich nur, der an Worten unbegabte, ungebildete und Ungewandte; Narr in Christo, mit dem man Mitleid hat, so wie der Mensch das Lachen erfinden musste, um den Schmerz zu verbergen; wie Nietzsche sagt. Ist dann der Melancholiker auf Mitleid bedacht? Dieses allein sein, dem der Sinn nach der Beichte fehlt und sich der Depression hingibt, wie einem heroischen Liebesakt.
Wie aber verhält sich dieses Lachen der Thrakerin? Jeder Fall ein Glücksfall und was einem nicht umbringt, macht einem stärker, wie Nietzsche meint? Das Problem ist aber die Kluft, welche die Menschen trennt und Gott weiß warum! Es ist auch kein Heiliger aus sich heraus, heilig geworden, sondern Gott liebte und schuf, der eifernde Gott. So sagen wir, sieh nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche. Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil.