Jesus, der in Jerusalem einzieht. War das jetzt ein weißer Esel, oder ein grauer Esel? Wir wissen ja, „Wenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden, und mit Grau in Grau läßt sie sich nicht verjüngen, sondern nur erkennen; die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.“ vgl. "Geht in das Dorf, das vor euch liegt; gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden" Mk 11,2 - Alle Schwäne sind weiß, alle Menschen gleich verschieden und dieser eine Jesus erwägt Jünger. Der ist, der Moment, wo er zum Popstar wird.
Der Popstar und Jesus hat damit überhaupt kein Problem. "wenigstens einige von ihnen zu retten." Röm 11,14 bzw. "Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten." 1 Kor 9,22 Warum hat Jesus kein Problem damit? Ja, weil "Gott ist Geist". Joh 4,24
Kann Gott mehr werden? Jesus wurde Mensch, Gott wurde Mensch. Kann Gott daher etwas werden, was unter ihm ist? Wir wissen es nicht. Das eben, ist das Mysterium Christi, dass wir nicht wissen, ob er jetzt ganz Gott oder Gottmensch war. Wir können nichts über ihn aussagen. Wir können bekennen, dass wir den Ritus in Worte gefasst haben. Darin hangen wir an. Wir fassen ein Bekenntnis, wir fassen Worte, aus unseren Herzen und legen sie auf unsere Zunge, wir brabbeln in der Einsicht, dass wir nicht würdig sind, dass er eingeht unter unser Dach und da ist schon der ganze Kreislauf des Evangeliums.
Man sieht, dass der Kontext schier endet, das Leben schier endet. Es ist eben die Frage, welche Impression einem das Leben zuletzt hinterlässt.
"Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben." Mk 2,10 Wie an anderer Stelle erwähnt, gibt es in der Bibel außer im Evangelium nur bei Ezechiel die Bezeichnung - Menschensohn und insbesondere Ez 37,1-14 scheint dabei in den Vordergrund zu treten oder trefflicher "Menschensohn, können diese Gebeine wieder lebendig werden?" Ez 37,3 So sagt Jesus zuvor "Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh umher?" Mk 2,9