Im Grunde genommen, ist das eine Tautologie. Der Himmel ist blau und die Berge sind grün. Es ist also keine Aussage. Man muß da immer vorsichtig sein, denn der Satan und sein Anhang werden nichts Gutes sagen oder tun, weil dann wäre das Reich des Satans ja uneins. Es ist also im Grunde immer abzuraten von einem Text einer so genannten Teufelspredigt oder wenn man so will, einem Gedicht. "Es krabbelt wohl mir um die Ohren, Allein zum Herzen dringt es nicht." Goethe, Faust II. Sicherlich, man kann den Hymnos Akathistos als eine Form der Mystik beschreiben, aber es ist die Frage, wo sich da die Geister scheiden. Vermutlich ist es der Karmel, Flos Carmeli. Man kann nicht auf jeder Hochzeit tanzen. Auch die Franziskaner haben eine eigene Sicht, einen eigenen Zugang zur Volksfrömmigkeit. Der Unterschied ist nur, dass der Karmel seine geistlichen Schätze unter den Brüdern teilt. Der hl. Franz von Assisi hingegen mahnt seinen Bruder, den hl. Antonius. Er solle mehr beten oder das Evangelium nötigenfalls mit Worten verkünden. Diese Mahnung ist wie ein Gedächtnis. Tut dies zu meinem Gedächtnis, ist das große Ganze und somit mag jeder Orden seiner Fasson genügen. Wenn nun Jesus das auf das letzte Abendmahl bezieht, so stellt sich die grundlegende Frage eines gemeinsamen Ritus, welcher dieses Altaropfer zum Heil der Seelen beschreibt, dem wir das Wohlgefallen schulden, wenn wir es empfangen wollen und außerhalb dieser Gemeinschaft in Christus, ist jedes Wohl abträglich. Man muß also dem Beichtstuhl Rechenschaft leisten, bevor man Würde zum Namen leistet. Wie kommt das? Einen Rabbi kann man nicht ohne weiteres berühren. Auch die Frau, die an Blutungen litt, tat das nicht ohne weiteres und ebenso gilt es, der Würde an Jesus Christus durch das Bekenntnis, den Ritus Zeugnis zu leisten. Tut dies zu meinem Gedächtnis und wo fängt es an, wenn wir getauft sind. Dieses präkausale Verhältnis von Sühne und Schuld, von Gedächtnis und folglich der Seele? Paulus wird allen alles und ob es uns gelingt, dass wir allen Religionen alles werden? Ohne also den Anstoß zu erwecken, der unsere Würde, die Würde der Gotteskindschaft infrage stellt und auch wenn es ein großes Ganzes gibt, wäre der Bote größer als die Botschaft? Wohl kaum. Sie gibt es auch ohne den Boten. Der Bote ist nicht würdig, der Botschaft Zeugnis zu leisten. Wir, kennen die Moral, aber Engel kennen die Übermoral. "Und wenn`s euch wert ist, was zu sagen, ist`s nötig, Worten nachzujagen?" Goethe, Faust I. Die Ernsthaftigkeit liegt auf der Hand und auch das rechte Bekenntnis, denn wenn man Christus empfangen hat, kann man obgleich dem hl. Paulus bekennen; nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Vgl. Gal 2,20. Jetzt zu sagen, Luther hat Recht, wäre ein Fatalismus und man sieht, dass es eine falsche Prophetie ist und so haben wir viele Konfessionen, aber nur eine Kirche.
Historiker: Papst Leo XIV. nach 100 Tagen „Blackbox“. Das sagt man zu etwas Technischen, wie Google. Google ist eine Blackbox.