Anna Katharina Emmerich - Nichts ist verborgen, was nicht offenbar wird. Selige oder Heilige mit exklusiven Privatoffenbarungen, wie eben Anna Katharina Emmerich oder Sr. Faustina belegen eigentlich deren kreative Anomalie oder gelangt man bspw. Ohne der Faustina zur Erkenntnis des barmherzigrn Gottes? Was ist das also für ein Bild, das nicht mit einem Gottesbild zu verwechseln ist? Ähnlich auch Emmerich in den Darstellungen von Visionen. Faustina war am Index der verbotenen Bücher, Emmerich nicht? Oder der Gottmensch, das Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria, Thomas von Kempen als Avantgarde wider dem Handorkakel der Weltklugheit, welches JP II. denke ich das wichtigste Buch nach der Bibel suggestierte. Selbst die Bibel hat ihre fremdartigen Einsichten, die man natürlich erheben kann, allerdings gilt dann immer noch die Frage nach den Außerordentlichen Heiligen, die keine Märtyrer im Eigentlichen sind. Leiden ist aber unausweichlich wie die Zeiten der Bedrängnis. Zurück zur Grundfrage. Liegt Emmerich falsch? Vermutlich nicht. Es spielt aber im Grunde keine Rolle. Alles was auf eine Theodizee hinausläuft, ist vom Satan. Anna Katharina Emmerich in dem Buch VISIONEN: "Ich hörte, dass Lucifer, wenn ich nicht irre, 50 oder 60 Jahre vor dem Jahre 2000 nach Christus wieder auf eine Zeitlang solle freigelassen werden." Und „Papst Leo XIII. (gest. 1903) hatte einst nach der hl. Messe, als er gerade auf der untersten Stufe angelangt war und den Altar verlassen wollte, plötzlich eine Erscheinung. Er hörte deutlich zwei Stimmen: eine hässliche und eine milde. Die hässliche Stimme (die Stimme des Bösen) sagte: „Ich kann deine Kirche zerstören!“ Die andere Stimme (die Stimme Christi) antwortete: „Kannst du es? Dann geh’ und tue es!“ Satan: „Um dieses tun zu können, brauche ich mehr Zeit und mehr Macht!“ Christus: „Wieviel Zeit? Wieviel Macht?“ Satan: „75 Jahre brauche ich und eine größere Macht über all jene, die sich in meinen Dienst stellen.“ Christus: „Ich gebe dir die Zeit und die Macht. Tu’ was du willst.““ - so kann man die Konvergenz schwer übersehen, führt aber in eben erwähnte Theodizee.
"Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann." Mt 8,20'Denn der heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit, / er entfernt sich von unverständigen Gedanken / und wird verscheucht, wenn Unrecht naht." Weisheit 1,5
"Umsonst versucht der Schmelzer zu schmelzen; / die Bösen lassen sich nicht ausscheiden." Jer 6,26 "Da sagte der Herr zu mir: Wirf ihn dem Schmelzer hin! Hoch ist der Preis, den ich ihnen wert bin. Und ich nahm die dreißig Silberstücke und warf sie im Haus des Herrn dem Schmelzer hin." Sach 11,13
"Und sie zahlten ihm dreißig Silberstücke." Mt 26,15
Der Ölberg gilt seit 3k Jahren als Friedhof der Juden. Das ist interessant, wenngleich dort also das Reich des Todes liege und Jesus wohl auch dort beerdigt war, vor seiner Auferstehung. Als Reich des Todes meint man den Limbus, als Ölberg jene Limbuserfahrung. Im Leid Christi, den blutigen Tränen die Jesu am Ölberg vor seinem Leiden vergoss, hatten alle seine Jünger den Frieden, der sie allesamt schlafen ließ.