Hauptproblem des Glaubens der Kirche ist der Limbus, welcher auch im Glaubensbekenntnis als das Reich des Todes referenziert wird. Dieser Ort der Gottferne, welcher Dreh- und Angelpunkt aller Christozentrik sein mag, wo wir uns die Frage nach der Gottheit Jesu Christi stellen, welche jedoch ein lebendiger Wandel ist, so wie Gott Vater das Gericht dem Sohn übertragen hat und er gibt wem er will. Man hat im Laufe der Geschichte viel gemutmaßt, über Christi Höllenfahrt oder eben dass Jesus an den drei Tagen bevor er auferstand von den Toten und im Limbus, Reich des Todes war, er die Gerechten in den Himmel geführt haben soll. Dh. alle Personen vor Jesus Christus, die dem Glauben nahe waren, wurden im Limbus gehalten, bis Christus kam. Das kann man bei einem Gott, der von Ewigkeit zu Ewigkeit, Gott ist, durchwegs annehmen. Nun wurde also Mose und die anderen Propheten des Alten Bundes durch Christus, seiner Gegenwart in diesem Reich der Gottferne, in den Himmel eingeführt. Das ist natürlich auch eine Mutmaßung, doch geradewegs an diesem Angelpunkt bewegt sich unsere Erkenntnis, wo Papst Benedikt XVI. darauf bedacht war, einen Anreger zu geben, wo er die Lehre vom Limbus der Ungetauften Kinder nicht weiter in der Lehre der Kirche sehen wolle, doch kann er das wirklich? Konnte er so einfach ein Dogma hintergehen, wo es um darum geht, dass außerhalb der Kirche kein heil ist oder ist er aus Scham darüber, dass er falsches Zeugnis ablegte, dann zurückgetreten? Hat er sich überhoben oder gar einen heroischen Akt getan, wo denn das zweite Vatikanische Konzil im Grund nur von dem Heil des Menschen, nicht aber der Seele kundet und zurecht, denn auch Jesus hat viele Wunder am Menschen getan, wenngleich man natürlich jetzt nicht ausschließen kann, dass er diese Wunder durch eine Berührung der Seelen tat, also das Seelenheil kund tat, worauf wiederum das Dogma respondiert, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gibt.