Die Frage nach dem erfüllten Leben. Wann ist ein Leben erfüllt? Wann ist das Maß der Sünden voll? Manche werden abberufen, damit schlimmere Sünden verhindert werden. Bei Anderen scheint der Langmut des ewigen Gottes ungetrübt und wieder Andere verlieren den Anschein der Gnade nach nur einer schweren Sünde, sodass Gottes Geist sich abwendet. Gottesfurcht sei daher der Anfang aller irdischen Weisheit. Gott allein genügt die Ewigkeit, doch wäre die Unendlichkeit ein Maß, so gäbe es keine Notwendigkeit. Allem liegt das Wort zugrunde und ohne dem Wort bleibt jeglicher Sinn nichtig und falsch. Kann daher der Mensch nur in Worten denken? Die Sinnlichkeit aber bleibt Gefühl, wie die Tiere, ohne der Vernunft, welche dem Wort genügt. Die Liebe aber bleibt Bestimmung, aufdass sie sich erschöpfe, am Schöpfer selbst zu harren, der sie bindet an Herz und an Seele, sie erlöst von der Eigen-Natur, der Schwachheit und ihrer Irrungen.

Ist Reichtum ein Problem? Nein, das Hängen an den Dingen ist es, weshalb eine minimalistische Strömung im Grunde von Vorteil ist. Das Anhäufen von Dingen, das Umhersuchen in einer Philosophie, Materialien - Bedingungen - Relationen zwischen den Dingen, wie Tetris. Dieser Mammon ist das Problem, nicht die Güter an sich, vielleicht die Realitäten, das Universalin. Ein Beispiel sind kahle Wände, ohne einem Erlebnis, einem Motiv oder Reiz, sondern Beruhigung. Der sinnliche Reizreaktionsautomat, wie ein historisches Tier an Epochen, an Zeitenwänden, so als hingen überall Uhren, die ein jeweiliges Geschehen andeuten, eine Pose oder eine Eurythmie, Gestaltung oder Gebärde, mehr noch, als ein Verhängnis der Zeit, eine Vermaledeiung. Das philosophische Problem beginnt bereits mit dem Aufhängen eines Bildes. Man sieht es an der Flagge Japans, als - der Ball ist rot, der propositionalen Theorie Pylyshyns oder dem Haupt des Kranich, der nach der Heimat strebt, wie Goethe sagt.