Das Wort des Menschen stirbt. Wie kommt Paulus zu der Annahme, dass der Buchstabe töte? Man muß erkennen, das Wort Gottes währt ewig. Zum Beispiel, das Ehesakrament, welches sich die Eheleute gegenseitig spenden. Das gegenseitige Wort, ist gekreuzigt im Herrn, aber die Ehe gilt deswegen als ein Sakrament, weil es Zeugen gibt und der Priester damit auch die Würde erhält zu sagen, dass dieses oder jenes Paar somit Mann und Frau sind. Es ist keine Tugend, die man verbessern kann oder sie üben und doch fragt der Herr "Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen?" Mt 22,12 Wäre es denn, wie Nietzsche wähnte ein excelsior "besser werden"? - "Auf, werde licht, denn es kommt dein Licht, / und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir." Jes 60,1 celsior - höher und celsus - erhaben und ecelsior – edler

Carlo Acutis, es sind alle Sakramente in der Bedeutung heilig, da sie aus dem Herzen der Mutter Kirche entspringen und in Christi Blutsaft getränkt sind. Jedes Sakrament ist ein großer Anlass zur Freude, da sich der Bräutigam der Seele zur ihr hinabneigt.

Hinsichtlich der alten Turmuhr in einem Franziskanerkloster, deren angebrachter Vers im Sinngebrauch gleich ist, handelt es sich hierbei um keine a priori franziskanische Sichtweise, wenngleich die Chronologie deutlicher hervorsticht. Im Jahr des Herrn, der Jahreszeit, dem Monat, der Woche, des Tages oder Abends und dann hat Jesus den römischen Terminus durch seine Kreuzerhöhung bezwungen. Fakt ist, dass es jeden trifft, auf jeden zutrifft und nur mehr wenige getauft sind, doch schlimmer, die Taufgnade verwirkt haben, durch den Zustand der Ungnade, welche die Tauferneuerung sprich die Beichte wieder gut mache. Früher mahnte man, dass viele getauft, aber nur wenige es in den Himmel schaffen. Danach wurde gescherzt (vgl. Jes 28,22) und die Fesseln wurden fester. Nun heisst es. Wenige sind getauft, aber viele haben ihre Taufgnade verwirkt. Dieser Weg der Gerechtigkeit ist ein Weg der Strenge. Gnade, also den Stand der Gnade hat man vor der Gerechtigkeit und wir sehen auch unter einander, wie schnell man die Geduld verliert, ungerecht wird durch den Zorn oder sich im Ton vergreift. Dies sind Wege des Unfriedens und der Sünde. Es gibt freilich den falschen Frieden, den man in allem erdenklichen sucht, aber nicht in Gott. Nun ist aber der Friede wichtiger, da er der Seele am Nächsten ist. Worin will sich denn die Seele bespiegeln, als in der Ruhe? Ruhe in Frieden, doch dann ist es zu spät! Man blickt also nach der Uhr, damit es nicht zu spät ist. Una ab illis tua erit. (Eine von ihnen wird Deine sein.)

Jesu Gleichnis mit den zehn Jungfrauen - Was bedeutet das Öl für die Lampen? Gottesfurcht!

Meistens gedenkt man dann doch nur eine Minute dem Herrn.