"Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund" Lk 6,45, aber ist das alles? - a priori heißt das "Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist; und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil in seinem Herzen Böses ist." Lk 6,45 - im Kehrvers: "Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen." Lk 18,19 In wenigen Tagen erwartet uns das Heilige Jahr. Sünden, werden vergeben. Ein vollkommener Ablass - wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund - das meint die Beichten! "Und wenn er sich siebenmal am Tag gegen dich versündigt und siebenmal wieder zu dir kommt und sagt: Ich will mich ändern!, so sollst du ihm vergeben." Lk 17,4 Das Jubeljahr => "Du sollst sieben Jahreswochen, siebenmal sieben Jahre, zählen; die Zeit von sieben Jahreswochen ergibt für dich neunundvierzig Jahre." Lev 25,8 Man muß das aber im gesammten Kontext verstehen: "Folgendes gilt für die Leviten: Mit fünfundzwanzig Jahren und darüber ist jeder verpflichtet, am Offenbarungszelt seinen Dienst zu tun. Mit fünfzig Jahren endet seine Verpflichtung und er braucht keinen Dienst mehr zu tun;" Num 8,24-25 Also, das ist ein Jubeljahr dann, ein Heiliges Jahr, dem Sinnbild nach. "Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal." Mt 18,21-22
Diese Suggestion, der Mensch sei unverantwortlich ist falsch. Diese von Kommunitaristen geprägte Meinung entbehrt jeder Menschlichkeit. Es ist einfach dieses, wie wähnte es Nietzsche; Don Juan Gehabe eines Mainländers. Wie dieser Offenbacher meinte: Die Pflanze sei bloßer Wille. Von der Tiefenpsychologie her, ist dieser Trieb hin zur Pflanze ein Suizid, weil es eine Selbstaufgabe darstellt. Folglich sei die Pflanze bloßer Unwille für den Menschen, aus der Sicht des Menschen. Dieses an-sich und dieses an-und-für-sich; da haben wir Kant mit dem an-sich und dann Hegel, mit diesem an-und-für-sich. explizit. Es gibt dieses implizit hierbei nicht, weil die Pflanze eine Pflanze und der Mensch ein Mensch ist. Genauso wenig kann man meinen, dass das Tier und der Mensch Gefährten seien. Ganz andere Ziele.
Das einfachste Beispiel, das Gebet. Zu wem, will man beten. Schweine können aufgrund ihrer Nackenform schon gar nicht. Das ist, wie soll ich sagen, ein Tier hat keine Seele, außer man geht in Richtung Schopenhauer Bramanen und sonstigen Naturvölkern ein, weil man unbedingt unter einem Baum begraben sein will.
Der hl. Expedit - Hodie (Heute) und Cras (Morgen)
Im Vortrag über die Unterscheidung der Geister fiel auch der Name des hl. Bernhard von Clairvaux. Der hl. Bernhard koinzidiert das Buch der Sprichwörter, Kapitel 8 auf Christus. Das ist ein sehr eigenartiger Gedankengang.