Papst: Gutes reden und segnen - Es macht einen Sinn, den Menschen Ansporn zu geben, aber wie man weiß, muss man den Menschen dort abholen, wo er steht. Das war zumindest früher erwünscht, aber so wie der Künstler gebeten werden will, wird ein Kunststück vollzogen und mir gefällt das eigentlich ganz gut, wenn die Kurie auf den frommen Anschein eingeht. Gott nimmt uns ernst und er lässt uns leiden. Das macht das Ertragen etwaig schwierig, wenn man den anderen nicht leiden kann, weil man Unrecht erfahren hat, ungerechtfertigtes Leid. Natürlich kann man das Leiden mit einem Lachen annehmen, aber nur weil man es überlebt hat. Leid, Schmerz, Verlust, Trauer. All das was uns im Leben am Glauben zu hindern versucht und dann erfasst einem der leere Raum, wo Gott und sein Trost, seine Nähe fern scheint. Dieses Verlassensein, ist der Weg der Wüste bis zur nächsten Heiligen Messe, zum nächsten Empfang der Hostie, die aber viele nicht empfangen, die daran teilnehmen, wenngleich es der Auftrag Christi ist, damit er in uns bleibt, wir ihn wieder sehnen, den Frieden, die Genugtuung. Die Frage, warum dieses Leid, diese Prüfung, am Leben, am Sterben zu sein. Der Papst hat kein leichtes Verstehen und doch, spricht er Menschen heilig, die in Christus gelitten haben. Wenn das Licht am Leuchter stand.
Das Geschenk unter dem Christbaum, auch wenn da nichts liegt, was man mit Augen sehen kann, was man öffnen kann. Natürlich kann da eine Krippe sein, oder der Anschein, dass es der Geburtstag Christi ist. Das Geschenk im Schoß der Jungfrau und da sagt Jesus "Noch ehe Abraham wurde, bin ich." Joh 8,58
Presse: Der Glaube der Katholiken ist erschüttert - Das ist, was JP II. am Heldenplatz bei der Seligsprechung von drei Seligen bemerkte, dass Jesus Christus nicht nur Menschen sucht, die ihm zujubeln. Ja, sicher, Gott ist ein strenger Vater, aber er ist auch ein sanfter Tröster. Beide Dinge, Maß und Aufrichtigkeit, nicht zu lügen und falsche Zeugnisse Christus abzuringen, ist Barmherzigkeit, mit sich und seiner Umwelt. Die laute Welt, die wie eine Seifenblase dahinzieht, so als würde man ihr nachblicken. Nun, ich weiß nicht, welche Rolle es spielt, dass Menschen das kommende Heilige Jahr schätzen oder nicht. Man denkt sich, dass Leiden im Fegfeuer schmerzhafter sei als wenn man auf der Erde sich wie ein Wurm windet. Doch es ist Hochmut dahin zu spähen und eine Richtschnur der Gerechtigkeit zu spannen. Das klappt nicht!