Christus am Pflock des Augenblicks; ein sehr zentraler Fokus, da das Schaf am Pflock doch nur einen bestimmten Umkreis hat in dem es sich bewegen kann. Das Lamm Gottes, das zur Schlachtbank geführt wird, doch weshalb gilt das Schaf als Tier einer Vorsehung, mit dessen Blut die Israeliten ihre Türstöcke einstrichen, so wie wir es mit dem Heiligen-Drei-Königsbrauch an den Türstöcken tun, wo wir C+M+B anfügen. Jeder Schmerz ist so, dass es zentral wirkt und den ganzen Körper erfasst. Diese Leibhaftigkeit ist eben auch der Schmerz, so wie Schönheit leiden muss. Das geht natürlich hin, bis zu den Flagellanten; doch geht es vielmehr um eine Berichtigung was Leibhaftigkeit eigentlich aussagt. Es ist Natur, so wie Goethe im Faust II. Teil sagt "Natur ist Sünde" und dabei sind wohl diese von der Natur inspirierten Geisteshaltungen gemeint, welche wir von den Naturvölkern her kennen. Naturrecht und Naturehe, kurzum den gesamten Reigen der Naturphilosophie der Vorsokratiker, Sokratiker udgl. und so ist eben alles, was nicht der römisch/katholischen Lehre entspricht, Naturreligion oder kurzum nur Religion. Das Wort besagt die Rückbindung und das tut eben diese Religion per se, indem sie Götzen schafft und die Natur huldigt, ihren Trieben folgt. Eben aber genau darum braucht es einen Erlöser, der den schönen Schein der Leibhaftigkeit trübt, indem er eben nicht die Gegenwart der Welt sucht, sondern die Gegenwart Gottes, also das Reich Gottes.

Diese Unerschöpflichkeit des Propheten Elija ist etwas ganz Besonderes, wie man schon an den vielen Jugend- und Kindheitsdarstellungen des hl. Johannes des Täufers erkennen kann. Er hat eine sehr zentrale Rolle, freilich durch die Nähe zu Jesus. Er kannte ihn, wuchs mit ihm auf und wollte doch insbesondere von ihm getauft werden. Dieses Glauben an den Täufer, der im Grunde genommen ja der Urheber der Taufe war, wegen dem Ort der Bethesda hieß, wo die Engel von Zeit zu Zeit herniederstiegen um das Wasser dort zu berühren, mit ihrem Flügelschlag, aufdass vereinzelt Menschen, die in das Wasser stiegen von ihren Leiden geheilt wurden. Aus diesem Grunde sehen wir auch die Taufe in diesem Maße, dass Engel herabsteigen, sich über die neue, dem Herrn geweihte Seele erfreuen. Bei der Taufe Jesu stieg jedoch kein Engel herab, sondern der Heilige Geist in der Gestalt einer Taube, was diesen Ort mit seinen Ereignissen in Bethesda wie einen unbedeutenden Nebenschauplatz erscheinen ließ, denn Jesus taufte mit dem Heiligen Geist und Johannes nur mit Wasser, aber im guten Glauben. Der Unterschied ist, eine Ideenlehre, während Jesus den Glauben lehrte und keine Idee. Der Inhalt der Taufe Jesu war keine Phantasie. Das Zeugnis ist ein völlig anderes und dann sagt Jesus "Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer" Mt 11,11 Was den Glauben anbelangt, war Johannes der Täufer schon sehr dicht dran, aber er kannte ja eben Jesus von Kindheit an. Die haben sich unterhalten und darüber geredet. Allerdings ist da nichts überliefert, außer dass Jesus als Kind im Tempel lehrte. So wird gesagt, dass man alles vom Heiligen Geist zu erwarten habe.