Menschen wollen lieben und geliebt werden. Es ist eben nur ein Anerkennen, aber wie der hl. Franziskus sagte, er wünsche zu verstehen, nicht verstanden zu werden. Das ist wie wenn er gesagt hätte, dass er zu lieben wünsche, nicht geliebt zu werden. Das ist eben wie ein Mensch, der liebt und alles hat, obwohl ihm doch das wichtigste fehlt; Gott, der sein Herz ausfüllt. Aber was ist Gott? Der Begriff, selbst wenn Worte da sind, wenn sie in einem Buch stehen oder ein Versprechen bekräftigt. Das alles ist Windhauch, wie Kohelet sagt. Koh 1,2-3. Der Apostel sagt, lasset uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. Vgl. 1 Joh 4,19 . Wie, lassest uns das Lieben nicht ersparen. Der Mensch, der sich mit sich selbst beschäftigt, der von Spiegel zu Spiegel um die Sinne wandelt, wo fügt sich da der Splitter vor dem Auge? Wir sehen und sehen doch nicht, wir verstehen und verstehen doch nicht, wir werden geliebt und lieben doch nicht. Uns ist die Erkenntnis verwehrt, weil wir nicht wissen was Liebe ist, sondern es ist die Liebe, welche mit Füßen getreten wird. Sie wird verachtet, angespien und verleugnet, wenngleich sie ein Trost ist, als etwas, das man sich vorweg nimmt. Der Trost, den man sich zu entziehen versucht, um ihn ewiglích zu empfangen. So ist es mit allem, was Trost ist, nicht nur mit der Liebe. Wir ahnen, dass wir ein Recht auf die Liebe haben, aber verwähren uns diesen Trost. Wo ist also der Unterschied zwischen der Liebe? Jemanden lieben und geliebt werden. Ist es nicht Sache des Trostes? Der Vorsehung? Die Armen, die komplett vergessen sind. Sie können nur lieben, weil sie liebt ja niemand, sonst wären sie nicht arm. Der arme Lazarus, bekam Geschwüre, anstatt dass er die Liebe des Reichen gehabt hätte. Es ist also kein Overt, sondern eine Gradwanderung des Trostes.'Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Dank erwartet ihr dafür? Auch die Sünder lieben die, von denen sie geliebt werden." Lk 6,32Dank oder Trost.Die Lehre Christi wirkt besinnend, denn nur der Geliebte liebt und dann ist die Frage, wer zuerst liebt

Eben sag ich eine Doku über den ersten Weltkrieg und die infantile Geisteshaltung, die jeglichen christlichen Wert entbehrt. Traurig, dass die Unreife stets die Unreifen trifft und die Reifen nicht als reif geachtet werden.

Weder intelligibel, noch mit einer Herzensbildung.

Als Resultat, das 2. Vatikanische Konzil

Verweis auf - Meine Missetaten und meine Sünden stehen mir vor Augen: Der Tod von Raymond Diocres