Maria durch den Dornwald ging, mit ein paar Holzstücken. In der Santa Maria Maggiore hat man diese Holzstücke, wo Papst Benedikt XV. davor kniet und diese anbetet. Warum? Weil es die Holzstücke der Krippe Jesu sein sollen. Ich weiß nicht, ändert das was an Weihnachten, wenn man Ursache und Wirkung vertauscht? Ich brauche nicht nach Jerusalem pilgern oder Bethlehem, das werden sie sich vielleicht gedacht haben. Heilige Ornamente, so als wenn es eine Hostie wäre; fatal und bigot. Jeder Heilige hat seine Sünden. Da geht niemand über den Erdball ohne, aber ich freue mich auf das Heilige Jahr, wie über jedes Heilige Jahr. Es ist deswegen sinnvoll, weil die Engel darin mehr sehen als wir. Unsere treuen Begleiter. Gott, in guten und schlechten Tagen.

Gott schuf eine Sammlung an Wassern und nannte es Meer; er schuf eine Sammlung an Gnaden und nannte sie Maria.

Zum Papstverständnis: Es hat schon einen gewissen Mut auch. Ich kann nicht sagen, dass ich dafür bin, aber dagegen habe ich auch nichts. Vor allem ist mir der Nutzen nicht klar. Vor allem will ich da nicht, dass sich der Ritus ändert und ein Haus über das Andere dann fällt, aber der Vorschlag ist disko.

Der Pfarrer war heute ziemlich lustig, als er über die Lesung fabulierte und sagte Elija wurde in Pension geschickt. Im Grund hat er ja nicht unrecht. Elija, der als Johannes der Täufer wiederkam, wurde buchstäblich wie alle anderen Propheten in Pension geschickt, ja. Sie machten Jüngern platz. Aber warum? Nun, als - die Goldene Regel "Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten." Mt 7,12 Darauf geht ja anschließend Paulus nachdrücklich darauf ein. "Die Sünde soll nicht über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade." Röm 6,14 und "Heißt das nun, dass wir sündigen dürfen, weil wir nicht unter dem Gesetz stehen, sondern unter der Gnade? Keineswegs!" Röm 6,15 etc pp. Das Verhältnis des Ewigen hin zum Zeitlichen. Das Zeitliche wird gesegnet, weil das Ewige mehr ist als alle Zeit der Welt.

Der Segen gilt jedem. Das ist der Unterschied, wenn Urbi et orbi gesprochen wird, wenn sich der Segen des Pontifex über den Erdkreis weitet. Aber die Gnade; das ist so wie viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt.

Und was hat man sehen wollen? Ein geknicktes Rohr? "Das geknickte Rohr zerbricht er nicht" Jes 42,3 "Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt?" Lk 7,24 - ist Frage der Interpretation. Es bedeutet eben nur, dass der Segen einer Berufung gleich kommt und die Gnade eben einer Wahl. Jesus erwählte sich Jünger und einer hat die Gnade eben verloren. Das heißt eben, dass man die erworbene Gnade auch wieder verlieren kann. Darum ist die oftmalige Beichte wichtig und da scheiden sich in den Konfessionen, wir haben 33.000 christliche meinende Konfessionen, die Geister.