Headline: Wiener Kardinal an Neupriester: Bitte keine frommen Sprüche - Ein Jungpriester redet vielleicht mit Händen und Füßen, weil er vielleicht der Sprache nicht so mächtig ist, aber er ist sich gewiss, dass der Geist der Gemeinde durch ihn spricht (vgl. Offb 2,11). Wer Ohren hat, der höre, denn das Gehör hat uns Gott ja eingepflanzt. Ps 40,7. Bischof, Wächter, Bischof von Rom, Wächter. Die Mystik eines Wächters ist da entscheidend, nicht ob er verstanden wird, sondern dass er versteht. zB. der verlorene Sohn. Man muß verstehen, dass der Erstgeborene nach jüdischer Sitte, Gott geweiht worden ist. "Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn" Lk 15,13 Da geht es um den jüngeren Sohn, der nicht nach abrahamitischer Sitte Gott geweiht war. Inspiriert wahrscheindlich durch Josef, den sogenannten König der Träume oder durch Abel. Kann man als Mensch dieses Gleichnis für sich beanspruchen? Es soll uns den Beichtstuhl näher bringen und die Kirche in ihrer Gesamtheit, welche die Sakramente als heilig verehrt und ebenso ist es auch ein Beichtgeheimnis, das man nicht für sich beanspruchen kann, sonst bräuchte es keinen Priester mit der Vollmacht."Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Lk 23,34Richtet nicht, aufdass ihr nicht gerichtet werdet. Vgl. Mt 7,1"Zur Grube rufe ich: Mein Vater bist du!, / Meine Mutter, meine Schwester!" Ijob 17,14"Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch." Joh 14,20"Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig." Mt 10,37"Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?" Mt 12,48
Man muss immer seine eigene Sünde suchen, aber bei der Wahrheit bleiben und die kennt dem Beichtgeheimnisses nach, nur der Richter im Beichtstuhl. Jegliche Einflüsterung ist vom Bösen. Erstgeborener; Jesus ist die Erstlingsfrucht der neuen Schöpfung und unser Bruder. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn betrifft also auch jeden. Viele sind darin berufen.