Wahrheit ist per Definition eine Pflicht, also etwas Deterministisches, im Abglanz eines Anspruchs. Wo also die Kirche in Dogmen die Wahrheit verkündet, ist diese unverkürzt. Wahrheit als ein Fragment einer Spanne; an Erkenntnis zur Einsicht gemüßigt und daher nicht immer leicht oder einfach zu fassen. Sie ist ein Metapol, der eben per Definition wandert und daher eine physikalische Größe besitzt, wie Sonne und Mond. Die Grundfrage hierbei ist, was die Wahrheit für die Ewigkeit nützt; wo denn ihr Hort sei. Licht und mehr Licht; das ist ihr Verhältnis im Anschein. Genau genommen, sind es Gleichnisse, wo man angesichts der Vorzeit von keinem Licht ausgehen kann, so wie Henne und Ei; zwei Dinge an sich, mit einer Vernunft die sich darin oder darob reflektiert. Ist daher Vernunft Wahrheit? Nein, denn ohne Anrecht ist die Wahrheit nichts nütze. Wo aber findet sie ihr Auslangen? Im Verstand, im Gedächtnis und im Willen; kurzum: in der Seele des Individuums und der Wille ist frei. Man kann sich entscheiden, ob es in der Wahrheit ein Verbleiben oder ob sie nur ein flüchtiger Moment ist. Die Erkenntnis verblasst, wie ein Bild an dem man vorrüber geht, wie ein Spiegel dessen Einsicht immerzu obsolet wird, eben wegen dem Verblassen. Zeitgeist, ja, aber der Begriff ist zu kurz gefasst und sagt im Grunde nichts aus, sondern ist nichts weiter als eine einfache Tautologie, so wie zusammengesetzte Worte nur hindeuten und dann doppelt hindeuten. Somit ein Abkürzen darstellt, wo die Erkenntnis dann plötzlich mündet. Also das Ding an und für sich; als Tautologie. Ich denke eher, dass diese Phänomene wie Mainländer Archetypen sind. Die Pflanze als bloßer Wille, wie er es nannte. Suggesive, die Vertiefung eines Gedankens von Plato; wo der Mensch als eine Pflanze die in den Wolken wurzelt beschrieben wurde und folglich bei Aristoteles als ein springender Punkt im Werden des Ei beim Vogel aufscheint. Ein kleiner Blutfleck, der da hüpft und springt; wohl eher als Metaphysik zu Platos Gleichnis vom Willen, der als Mensch, als Pflanze in den Wolken wurzelt. Dieses kranke Verhältnis des Umbruchs jener Zeit, also der Zeit nach Sokrates, der wohl keine Aufklärung brachte, wie Xenophanes seinerzeit. - Gespinster, mit dem Ruf eines Namens.

Dualismus ist immer zweidimensional, hat also keine Vektoren. Der Dualismus kommt dem Quanten-Zeno-Effekt gleich; Bewegung ist unmöglich, da keine Vektoren, ergo ist der Dualismus wie ein Sprechen mit Toten, also unmöglich an Bewegung. Die christliche Lehre spricht von einem Dreifaltigen Gott, Gott ist kein Dualist, also nicht tot. Das Tier ist ein Dualist, Recht des Stärkeren. Aristoteles beschäftigte sich mit der Tierkunde, er war ein Vertreter des Dualismus, wenngleich er von Zenon, dem Elaten und seiner Überlegung wusste, sonst wäre er nicht auf die Tierkunde gekommen. Seltsam nur, dass Thomas von Aquin dessen Dialektik übernahm. Aristoteles, der Lehrer von Alexander dem Großen lehrte diesen quasi eine Weltanschauung der Toten oder wenn man so will, der Tiere. Alexander führte 2000 Kreuzigungen durch. Die antiken Griechen lebten "entitas", was soviel bedeutet wie, ich bin die Seinsheit, dann kam Sokrates, hinterfragte diese, dann Plato und schließlich Aristoteles. Also hat man es dabei mit Demiurgen zu tun, welche die die ionische Aufklärung vereitelten.

"so feierlich, so end- und letztgültig es sich auch gebärdet hat, doch nur eine edle Kinderei und Anfängerei gewesen sein möge" F. Nietzsche

Man muss wissen, wohin die Reise geht. Es sind die Engel und abgesehen von den Worten des hl. Dominikus Savio, kann man sagen, dass es die Erkenntnis ist, nicht das Wollen oder Behagen, sondern etwas Streifendes. Nicht so wie die Strauchelei. Jesus wandelte und da kam eine Frau und streifte ihn. So verhaltet es sich auch mit der Erkenntnis, streifen aber nicht besitzen. Der Baum der Erkenntnis, stand auch so im Paradies. Man konnte ihn sehen, man konnte ihn streifen, aber nicht besitzen.