Segen und Vergebung - Man müsse sich die Frage stellen, ob zu einem Segen ein Akt der Reue notwendig wäre. Damit würde aber dann Urbi et Orbi fallen. Jesus bezieht sich jedoch a priori darauf, dass man dem Bösen keinen Widerstand leiste (Mt 5,39). Daher ist es wie bei dem Segen, den jemand spricht, wenn er ein Haus betritt. Wird der Segen nicht angenommen, kehrt er wieder zu einem zurück (Lk 10,5-6) und sich selber segnen, ist kein Problem. Vielleicht klingt es sakrosankt, ist es aber nicht. Ebenso wenn man sich selber heiligt. Warum soll man dem Bösen keinen Widerstand leisten? Nun, Gott ist Vater und er behält sich das Recht vor zu strafen. "Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr." Röm 12,19 und dann steht da: "Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!" Röm 12,21 und "Prüft alles und behaltet das Gute!" 1 Thess 5,21 De facto sieht es so aus, dass das Böse flieht vor dem Guten. Aus der Legende des hl. Martinus von Tours - Der Blinde und der Lahme "Zur Zeit der Beisetzung des heiligen Martin gab es zwei Gesellen, der eine blind, der andere lahm. Der Blinde trug den Lahmen auf dem Rücken, und der Lahme wies dem Blinden den Weg. Sie bettelten miteinander und verdienten großes Gut. Da hörten sie erzählen, dass bei Sankt Martins Leichnam viele Kranke gesund geworden seien. Und weil sein Leib am Tag seiner Überführung in einer Prozession um die Kirche getragen wurde, waren sie bange, der Leib würde bei dem Haus vorübergetragen werden, in dem sie wohnten und sie würden plötzlich geheilt werden. Sie aber wollten nicht geheilt werden, damit sie nicht die Ursache ihres gewinnbringenden Einkommens verlören. Darum flohen sie aus der Straße und gingen in eine andere Gasse, durch den der Leichnam, wie sie glaubten, nicht getragen würde. Aber als sie flohen, begegneten sie dem Leichenzug unversehens. Und weil Gott den Menschen manche Wohltat wider ihren Willen tut, wurden sie beide gegen ihren Willen gesund und waren doch darüber betrübt."
"Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt" Offb 2,7 Insofern haben Gemeinden Engel.
Offenbarungen, vor allem Privatoffenbarungen wie es auch die des Apostels Johannes ist, halte ich abseits des Evangeliums für problematisch. Es gibt sicher Ausnahmen, bei etwa knapp 1000 Marienerscheinungen muss man auch subsummieren, vor allem beim brauen Skapulier, das über 30 Päpste bekräftigt haben.
Kann der Mensch mehr werden? Er kann sich nur in Christus wiederfinden. Was bedeutet das, in Christus wiederfinden. In der Liebe Gottes des Vaters. Christus hat uns den Heiligen Geist gesandt und seinen Leib, bei jeder heiligen Kommunion.