"Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld." Ex 20,5-6mea culpa, mea maxima culpa! Ein Beichtspiegel. "Tausendmal Tausende dienten ihm, zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm." Dan 7,10 Sünden, Beichten; Wer ist wie Gott?

Der Mensch ist zur Ehre Gottes erschaffen worden. "mein Leid steht mir immer vor Augen. " Ps 38,18 Heinrich Seuse: "Also machten etliche verzärtelte Menschen sich selbst in mancherlei Sachen ein Leiden, das kein Leiden ist."Kann sich der Mensch selbst erlösen? Nein. Das hätten dann die Menschen vor der Ankunft Christi auf Erden auch schon versucht. Die Gnade der Erlösung wurde erst mit Christus möglich.Viele fühlen sich einsam, weil sie nicht in die Heilige Messe gehen, weil sie den Herrn nicht empfangen oder empfangen können. Es liegt nicht am Lebensstil, wie JP II meinte. Es liegt daran, dass man die Sünde mehr liebt und sich noch nicht durchgerungen hat, dem Teufel und seinen Dämonen zu widersagen. Das können wir, wir können widersagen, aber das hat nichts mit einer säkularen Gesellschaft zu tun, wo doch onthologisch gesprochen, jeder Mensch an eine Seele glaubt. Also, die Vernunft lässt uns auf Gott schauen. Egal, was man ist, wie man ist, wo man ist oder wer man ist. Angst vor Gott? Auch nicht und Gottesfurcht ist eigentlich nur der Aspekt, dass man Gott verlieren könnte.

"dient ihm mit großer Demut" hl. Franz von Assisi

Berufung – wie fängt es an? Möglich durch Wallfahrt. Für Einen war es auch das Ende. Er starb bevor er zur Wallfahrt aufbrechen konnte. Er brach zusammen und war tot. Glaube ist ein Geschenk und das Leben, doch die Wege des Herrn bleiben unergründlich.