Die Hl. Catarina von Siena, Kirchenlehrerin: "... somit verwaltet der "Christus auf Erden" die Schlüssel des Blutes, wie Ich es dir in einem Bild kundgetan habe, als Ich dir zeigen wollte, wie große Ehrfurcht die Laien diesen Dienern schulden, ob sie nun gut sind oder böse, und wie sehr Mir die Ehrfurchtslosigkeit vor ihnen missfällt. Ich zeigte dir den mystischen Leib der heiligen Kirche im Bilde eines Weinkellers, und darin befand sich das Blut Meines eingeborenen Sohnes; aus diesem Blut ziehen alle Sakramente ihre wirkende und lebensspendende Kraft. An der Türe des Kellers stand der "Christus auf Erden", ihm wurde aufgetragen, das Blut auszuteilen, und ihm stand es zu, Diener einzusetzen, damit sie helfen, das Blut dem ganzen, weltumfassenden Leib der Christenheit zuzuführen. Wer von ihm gutgeheißen und gesalbt ist, der ist zum Diener geworden, die anderen aber nicht. Von ihm geht die ganze hierarchische Ordnung aus, und jeder ist in sein Amt eingesetzt, dies glorreiche Blut auszuspenden. Und da er sie zu seinen Helfern bestellt hat, ist es auch an ihm, ihre Fehler zu bessern; so will Ich, dass es sei. Deshalb sagt die Heilige Schrift: Rührt nicht an Meine Gesalbten. Darum kann niemand in tieferes Unheil geraten, als wer sich befugt glaubt, sie zu strafen."
Wie es auch ist. Corona, Weltgericht, der Mensch ist in seinen Sünden alleine vor Gott. Das ist das Problem und dann kann man sagen, ja, ich habe ja keine Sünden. Ja, solche Menschen gibt es. Der hl. Pater Pio selbst hielt sich für den größten Sünder und ebenso alleine, ist man im Beichtstuhl. Wir üben es, nicht zu sündigen, dem Teufel und seiner Dämonen zu widersagen, indem wir die Tauferneuerung erfahren, weil irgendwann ist die Zeit dieser Gnade die uns Gott schenkt, vorrüber. Es geht darum, dass man Gott darin erfährt, dass man ihn liebt. Die Gottesliebe steht a priori, über jedem Beichtstuhl. So werden wir fähig, den Nächsten zu lieben, weil ohne Jesus vermögen wir das nicht.
Der hl. Pater Pio sagte: Seele, das ist Wille, Verstand und Gedächtnis.
Das scheinbar allerwichtigste für Gott ist in den zehn Geboten, das erste Gebot: "Du sollst neben mir keine anderen Götter haben." Ex 20,3 Was meint er damit? Sicher haben die Menschen früher, sich Götzen gemacht, aber dahinter wahrscheinlich immer den selben Gott betrachtet; in Eigenschaften, so wie in der ionischen Aufklärung bei Xenophanes. Da machte sich jeder ein Bild von Eigenschaften des einen und selben Gottes und nannte die Eigenschaft, Unfähigkeit. Unfähig zu unterscheiden. Jesus sannte uns den Geist zur Unterscheidung der Geister. Gott besitzt keine Eigenschaft von "Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde." Ex 20,4 Gott ist über alle Existenz erhaben. Sowohl der sichtbaren als auch der unsichtbaren und diese Verwerfung; die Bauleute, die den Baustein verworfen haben, der zum Eckstein wurde, wie Jesus sagt. Also, die Philosophie beginnt doch erst mit dem Materialismus, mit den Relationen. Vgl. Friedrich Albert Lange. Arm und Reich, groß und klein, dick und dünn. Das alles liegt Gott zu Füßen, die Erde ist sein Schemel. (Mt 5,35). Das nennen wir die Omnipotenz. Also er kann das alles vorbehalten, aber warum denken wir es dann? Und wenn wir es denken und dann doch nicht daran denken, wenn wir beichten? Wenn wir es vergessen haben, verdrängt, zu wenig Mut. Wenn wir an unseren Spiegelbildern vorrüber gehen und dabei vergessen, wie wir aussehen. (Jak 1,23-24) Und so brauchen wir den Engel. Der Spiegel, wer ist wie Gott?