Papst: „Schmerz und Scham“ wegen toter Migranten im Mittelmeer - Man muss dazu wohl anmerken, dass die Kirche lediglich für ihre Verstorbenen betet und das ist natürlich schmerzlich, denn wie viele gehen im Trubel unter und werden nie wieder gesehen, in der Kirche. Im Sommer erklärte mir jemand, das letzte Mal war diese Person in der Schule beichten. Jetzt, gut um die 60 Jahre. Jetzt kann man fragen, wer ist jetzt der Gerechte? Natürlich der, welcher den Willen des Vaters im Himmel tut. Jesus hat es uns frei gestellt, in die Kirche zu gehen. Er sagte nur, dass dies der Fels ist, auf der er seine Kirche baue. Hätte ein Fels die Untergehenden gerettet? Wohl kaum. Wahrscheinlich währen sie verhungert, wenn nicht verdurstet. Jesus gibt eine wahre Speise zu essen und einen Trank, der nie wieder durstig macht. Wahrscheinlich hätte Jesus die Ertrinkenden durch den Fels, auf den er seine Kirche baute, darauf hingewiesen, dass dort sein Haus ist, wo es jene Verheissung gibt. Also wer ist der Gerechte? Das ist freilich nur Spekulation, weil wahrscheinlich wären hundert andere Gründe möglich zu vergehen. Hier aber geht es nur darum, die Ertrinkenden zu retten, bevor sie der Satan für sich beansprucht, als Advokat des Bösen. Seht, da, ihr habt das nicht getan und so gibt es auch wieder hunderte Möglichkeiten, sich selber in der Gerechtigkeit zu verfehlen. Das ist genauso, bei der Erweckung der Toten. Sicher, sie starben wieder, nur mit dem Glauben behaftet, dass es ein Leben nach dem Tode gibt. Es ist vor allem interessant. Einst vor dem Beichtstuhl wartete ein Flüchtling, der sicherlich viel durchgemacht hatte und er wusste gut über die Gnaden bescheid. Besser als so mancher Katholik. Da war einer und so kann man sagen, Gott erwirkte seine Kirche für den Einzelnen. Die Schöpfung der Welt, die tat er wegen einem und er würde es wieder tun, wegen einem. Also, warum fuhren sie los, über den großen Teich? Hoffnung, um Glaube zu finden, Liebe.