Hostiendiebstahl - Wann kommt es zu einem sogenannten Hostiendiebstahl? Wenn jemand bspw. exkommuniziert wurde und dann dennoch den Leib des Herrn empfängt. Das ist eine simple Variante oder wenn jemand, der nicht im Stand der Gnade ist, den Leib Christi dennoch empfängt. Dh. jemand, der den Sonntagsgottesdienst nicht besucht und dann wenn er ihn besucht, plötzlich wieder die Kommunion empfängt ohne vorher gebeichtet zu haben, was eine schwere Sünde ist, ebenso an den Hochfesten fgw. nicht an den Gottesdiensten teilgenommen hat und sogesehen plötzlich wieder die Kommunion empfangen will. All das zieht einen Hostiendiebstahl mit sich. Jede schwere Sünde vereitelt ohne der vorherigen Beichte den Empfang des Allerheiligsten! Hierbei gilt: "Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt." 1 Kor 11,29 - Ohne dem Stand der Gnade kann sich eben diese nicht entfalten, was dem Herrn die Ehre raubt.Die Schlange beißt sich damit natürlich selbst in den Schwanz. Nicht weil es streng ist, sondern weil es eine Interpretation darstellt; eine Ergötzung oder ein Hochmut, der dabei zu einem Kalkül anleitet, der Summa Summarum die Rettung der Seelen auf ein Minimum reduziert. Es ist eine Interpretation, zB. was eine schwere Sünde ist. Einen Gottesdienst auszulassen, ohne dass man krank ist. Das alles unter "schmalen Weg" zu klassifizieren, ist ein Kalkül und dem muß man sich klar werden. Nicht, um dann zu sündigen, sondern um beide Seiten zu verstehen und sich anschließend für den guten Weg zu entscheiden, weil das ist genauso Sache der Engel. Wie dem auch sei, wenn dich einer zwingt, eine Meile mit ihm zu gehen, gehe zwei Meilen mit ihm. Etwas auszufechten und dann kommen noch die Exkurse der Heiligen hinzu, zB. des hl. Antonius von Padua, dem das Jesukind erschien und mit ihm sprach, dann läuteten die Kirchenglocken und er wusste nicht, was er nun tun solle. Dann entschied er sich hinlänglich, das Jesukind alleine zu lassen und zur Kirche zu gehen. Als er wiederkam, war das Jesukind noch da und sagte zu Antonius: Wärest Du geblieben, wäre ich gegangen. So aber bist du gegangen und ich bin geblieben. Also in diesem Sinne.
Priestertum aller Gläubigen: Man hat da aber mehrere Aspekte in dieser Christozentrik. zB. "Du bist Priester auf ewig / nach der Ordnung Melchisedeks." Hebr 5,6 - Jesus spricht vom Joch. "Nehmt mein Joch auf euch" Mt 11,29 Historisch bezeugt ist das Joch Christi als das "Braune Skapulier", deren Träger a priori Laien-Priester sind. Maximal Gehilfen des Bischofs.
Hl. Offo - Uffo - ebenso wie der Name Otto, ging dieser aus dem Frühmittelalter hervor. Der Name Otto habe sich "verselbständigt". Er bedeutet soviel wie Besitz, Erbe. Das ist interessant, wenn man die Geschichte des hl. Offo betrachtet; diese fortlaufende Geschichte.