Er hat es bemerkt, indem er auf diesen Umstand hinwies und doch ist es ein Geheimnis, diese Beichte, dieses Sakrament der Lebenden, des Lebendigen. Es ist die Frage, ob der Priester im Beichtstuhl ins innere der Natur zu blicken vermag, ob das nützlich sei, in die Psyche vorzudringen. Der Mensch als Künstler, ist sich selbst sein bester Kritiker, heißt es. Daher geht es um das Bekenntnis, um eins zu sein mit dem Wohl der Kirche, als dem Wort das jeden Menschen erleuchtet und es ist Licht im Beichtstuhl, keine Finsternis. So spricht der Papst von Vergebung. Der Fischer, sein Angelpunkt trieb ihn selbst ins Netz. Gott wirft uns auf unsere Gründe zurück, wenn wir nach Erkenntnis fragen, so wie Hiob. Als Kinder Gottes, erkennt er uns so wie wir einander erkannt haben. Ja, aber ohne Erkenntnisgrund, denn Gott selbst ist der Grund, der Fels und Petrus, die Kirche. Diese Erkenntnis hat freilich auf das Weltgeschehen ebensolchen Einfluss, wie die Ankunft des Herrn. Es heisst: Bereitet dem Herrn den Weg. Nun, vielleicht hat er die Tore der Barmherzigkeit auch in die falsche Richtung geöffnet. Gott hat Humor? Das hat ja auch geschichtliche Hintergründe, wo vor dem zweiten vatikanischen Konzil, die Heilige Messe zum Hochaltar hin zelebriert worden war und dann hin zum Volk. Also kam der Papst von der Seite des Volkes und öffnete die Kirche. Zumindest sieht es so aus. Noch immer kein Erkenntnissatz; also man hat da im Grund nur einen Abgrund, wo Gedanken vielleicht abgleiten, weil der Kirchturm doch hoch ist, die Glocken und Gott eher doch vom Himmel her in die Kirche gelangt. Seine Türe keine Hintertüre ist, sondern eben der Glockenturm, durch den er die Menschen zusammenläutet. Ist dann der Beichtstuhl die Hintertüre? Schwer zu sagen, aber wenn die Türe zur Kirche verschlossen ist, wie kann dann der Freund des Menschen mit dem Menschen die Kirche betreten? Es ist Humor und doch ist es eine Freude, in das Haus Gottes gehen zu dürfen. Das Herz schlägt plötzlich höher!