Menschen verlassen die Kirche, weil sie die Sünde mehr lieben als Gott. Man braucht da gar nicht so weit ausholen. Die Liebe zueinander ist stärker als die Liebe miteinander und so verlässt einer den Anderen, es bleiben Krisen. Gott aber verlässt einem nicht, im Gegenteil, er trägt uns über das Miteinander hinweg und zeigt uns, dass von ihm alle Liebe ausgeht. Gott, der mit uns ist und es ist ein eifernder Gott, über das Miteinander hinaus. Die Messe endet, die Menschen verlassen das Miteinander, so als hätte es nie eines gegeben, im Kleinen wie im Großen. Es ist also Gott der mit uns ist und keine Kreatur kann das tun, was Gott in seiner Liebe darlegt, als den Sohn, der für dieses Leben eintritt und so gibt es den persönlichen Ausdruck, als Lebensstil. Es ist nichts dagegen einzuwenden. Gott geht dem Sünder nach und wer ist wie Gott? Miteinander heisst, über die Fehler des Anderen oder der Anderen hinweg zu sehen. Das Miteinander und das Zueinander soll man nicht verwechseln, weil Gott einen Stellenwert hat, den das Individuum nicht hat und so stellt sich die Frage, nach der Caritas, also der Teuerliebe, die Thomas von Aquin stellte. Die Liebe zum Ding an sich als die Liebe an und für sich. Das Zueinander, als die Sympathie oder das Wohlwollen. Das Miteinander ist größer als die Teuerliebe, die Caritas.
Es ist jede Gemeinschaft und man muss beide Seiten sehen; dann kann man fragen, was ist die Gemeinschaft. Wie sehr ist sie geläutert? Die Armen Seelen, da leidet jede für sich und doch leiden sie für die Gemeinschaft und so muß jeder für die Gemeinschaft Leiden in Kauf nehmen. Die oberste Gemeinschaft ist Gott. Wer ist wie Gott, der diese Gemeinschaft teilt? Diese Fragen, sind die großen Fragen.
Flüchtlinge, da sehe ich jene, welche aus der Kirche geflohen sind, wo die Gemeinschaft vorherrscht in Gott. Sie verteidigen sich und zeigen auf ihre sterbende Liebe hin, zögernd.
Und Jesus hatte das voraus gesehen und sagt: Ich bin die Liebe; zieht alle an sich. Er zieht nicht die Flüchtlinge an, die ihn verlassen haben, sondern er zieht alle an. Wenn wir nur die lieben, die uns lieben, welchen Lohn sollen wir dafür erhalten? Vgl. Lk 6,32
"fürchtet Gott und ehrt den Kaiser!" 1 Petr 2,17
Wie ehrt man den Kaiser? Wie fürchtet man Gott? Wirft man dem Kaiser alles Mögliche hin und sagt, da ist. Das ist die Frage und Gott, der uns verlassen könnte; wenn wir nicht im Stand der Gnade leben.
Sicher müssen wir beichten gehen, das weiß der Kaiser, wie der König und der Bettelmann, weil Gott steht über allem.