Ich glaube eigentlich, dass da die Theodizee verborgen liegt. Wo man den Menschen dann als Stein wahr nimmt, als etwas fallendes. Schlagt man die Tageszeitung auf, da fällt ein Stein vom Himmel. Schwer ist das alles zu verstehen. Jede Theodizee ist schwer und belastet. Man wird dann selbst zum Stein oder stößt an am Stein der Weisen. Fragt sich, warum ist das so? Nun, lt. Jesaja vernichtet Gott die Welt, vgl. 28,22. Jeder Klimaregent wird meinen, ach Gott und ja. Die Welt ist nicht alles, kann man sagen. Gott rief nämlich Jesus Christus, als seinen eingeborenen Sohn auf den Plan. Das war keine Theodizee, sondern das Gegenteil. Wie ist das gemeint? Nun, Jesaja machte die größte Aussage überhaupt. "Die Vernichtung der ganzen Welt ist beschlossen" sagte er in 28,22. Die ganze Welt und das muss die Leute damals ziehmlich erschüttert haben, eigentlich eine Theodizee möchte man meinen und ich weiß nicht, wie er sich danach gefühlt hat. Vielleicht hat er sich selber hinterfragt. Man weiß es nicht, aber etwa 500 Jahre später trat der Sohn Gottes auf den Plan und es war ein Plan. Gott revidierte also nicht, sondern ließ seinen Sohn vernichten, die Welt hat ihn nicht interessiert und da steckt die eigentliche Erlösung. Nicht der Mensch ist fähig sich zu erlösen, er kann es nicht selbst tun. Der Erlöser stand von den Toten wieder auf, kurz nachdem der ganze Sohn vernichtet wurde und das muss mal einer zusammenbringen. Und was macht Gott jetzt mit der Welt? Es interessiert ihn nicht. Gott kann nicht mehr werden. Es ist Gott, vielleicht der Heilige in unserer Mitte, das Licht, das jeden Menschen erleuchtet, aber ein bisschen.
Stichwort: Pieta - Da wird das erst schwierig; die Gnadenmutter hält die ganze Welt in ihrem Schoß. Die ganze vernichtete Welt und Jesus, ihre Welt.
Wie soll Elija da jetzt gleich kommen? Elija, der Patron der Autofahrer, das Steckenpferd der Klimakleber.
Stichwort: Lots Frau - Rücksicht, ja, sicher. Salz ist wichtig, aber der hat seine Frau verloren und Petrus? Petrus hatte sicher auch eine Frau, alle Jünger hatten wohl eine Frau. Jetzt muss also die Liebe zu Jesus, zu seinem Wort die Liebe zu ihren Ehen vernichtet haben. Sie hatten ja ein Leben, erkannten aber, dass Jesus das Leben ist. So einfach ist das.
Das ist hart, aber nehmen wir hierzu die Worte Nietzsches: "Dies zu sehen geht dem Menschen hart ein, weil er seines Menschentums sich vor dem Tiere brüstet" Vorteil, Nachteil - Die Jünger müssen das wohl abgewogen haben. Was bringt es mir, was kostet es mir? Weiß man nicht. Sie haben das in Kauf genommen.